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Zane Wilder

2 veröffentlichte Geschichten

Zane Wilders Bücher und Romane

Nach drei Jahren Hölle beginnt meine Rache

Nach drei Jahren Hölle beginnt meine Rache

Romantik
5.0
Drei Jahre lang war sie Nummer 402. Als die Eisentore des Besserungslagers ins Schloss fielen, warf der Wärter ihr eine Plastiktüte in den Staub. Darin war ihr ganzes Leben: ein kleines Notizbuch, der einzige Beweis, dass sie nicht verrückt war. Ihr Bruder Brady holte sie in einer Luxuslimousine ab. Doch statt einer Umarmung hielt er sich ein Tuch vor die Nase, angewidert vom Geruch des Gefängnisses. Er forderte eine Entschuldigung dafür, dass sie die Familie beinahe ruiniert hätte. Als sie eisern schwieg, explodierte er. Mitten auf einem verlassenen Highway, während am Horizont ein Sturm aufzog, ließ er sie aus dem Wagen werfen. „Denk über deine Einstellung nach, bevor du einen Fuß in mein Haus setzt.“ Der Lincoln raste davon. Wenige Minuten später brach der Himmel auf. Durchnässt und zitternd rutschte sie im Schlamm aus und ihr Knöchel brach mit einem widerlichen Knacken. Verlassen und verletzt dachte sie an die drei Jahre Hölle für ein Verbrechen, das ihre perfekte Schwester Kaleigh begangen hatte. Ihre Familie hatte Kaleigh geglaubt und sie wie Müll entsorgt. Plötzlich durchschnitten Scheinwerfer den Regen. Ein Rolls-Royce hielt an, und das Fenster enthüllte das Gesicht von Ambrose Montgomery – Kaleighs Verlobtem, dem Mann, der vor drei Jahren nur zugesehen hatte. Er musterte die gebrochene Gestalt im Schlamm. „Steig ein“, befahl er mit kalter Stimme. In diesem Moment wusste Clarisa, dass ihre Rache begonnen hatte. Die Dillons hatten ein Monster geschaffen. Und dieses Monster kam jetzt nach Hause.
Die wiedergeborene Erbin: Der Rachepakt des Wolfs

Die wiedergeborene Erbin: Der Rachepakt des Wolfs

Modern
5.0
Ich lag völlig gelähmt im Sanatorium und konnte nur zusehen, wie der Regen gegen die Scheibe hämmerte. Mein Körper fühlte sich an, als bestünde er aus Blei, unfähig, auch nur einen Finger zu rühren, während ich in meiner eigenen Haut gefangen war. In diesem Moment trat mein Vater Heidekraut ans Bett, sah mir nicht einmal in die Augen und unterschrieb eiskalt das Papier, das mein Todesurteil bedeutete: Nicht wiederbeleben. Meine Stiefmutter Treibholz beugte sich zu mir herab, trug meine liebste Perlenkette und verhöhnte mich mit der grausamen Wahrheit. „Es war der Tee, genau wie bei deiner Mutter“, flüsterte sie mir ins Ohr und gestand, dass sie mich über Jahre langsam vergiftet hatten. Während ich im Sterben lag, erfuhr ich, dass mein Verlobter Kiesel mich seit sieben Jahren mit meiner Schwester Waagschale betrog. Sie hatten ein gemeinsames Kind und finanzierten ihr luxuriöses Liebesnest auf den Caymans mit meinem eigenen Erbe. Dann riss mein Vater den Stecker meines Herzmonitors aus der Wand und ließ mich in der absoluten Dunkelheit ersticken. Ich starb mit der bitteren Erkenntnis, dass mein gesamtes Leben eine einzige Inszenierung meiner Mörder war. Der Schmerz über diesen totalen Verrat brannte stärker als das Gift in meinen Adern, während mein Bewusstsein schwand. Doch plötzlich schreckte ich hoch, meine Lungen sog gewaltsam Sauerstoff ein. Ich befand mich nicht im sterilen Sanatorium, sondern in einem luxuriösen Hotelbett, umgeben von Seidenlaken und gesundem Glanz auf meiner Haut. Ein Blick auf mein Handy ließ mein Herz fast stehen bleiben: Es war der 12. September, der Morgen meiner Hochzeit vor genau fünf Jahren. Neben mir im Bett lag Zepter, der berüchtigte Wolf der Wall Street und der größte Feind meines Vaters. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich eine zweite Chance erhalten hatte, um meine Peiniger allesamt in den Abgrund zu reißen.