“In meinem ersten Leben war ich die geliebte Adoptivtochter der Familie von Adelsberg. Meine drei perfekten Brüder überschütteten mich mit Zuneigung, und Julian, meine erste große Liebe, versprach mir die Welt. Aber alles war eine Lüge. Als sie die Villa in Brand steckten, standen sie auf dem Rasen und sahen mir beim Verbrennen zu. Ich hörte sie durch die Flammen lachen. „Sie ist doch nur ein Waisenkind", sagten sie. „All die Jahre so zu tun, als würden wir sie lieben, war anstrengend." Der Einzige, der für mich ins Feuer rannte, war Konstantin von Adelsberg – der kalte, distanzierte Onkel, von dem alle sagten, er hasse mich. Er hielt mich in seinen Armen, als das Dach einstürzte, und flüsterte: „Ich bin bei dir." Er starb für mich. Meine ganze Welt basierte auf ihrer Zuneigung, einer perfekten, schrecklichen Lüge. Jetzt bin ich wieder aufgewacht, zurück in der Anwaltskanzlei, eine Woche vor dem Brand. Um das Milliardenvermögen zu erben, so steht es im Testament, muss ich einen meiner drei Brüder heiraten – meine Mörder. Als der Anwalt mich also nach meiner Wahl fragte, lächelte ich. „Ich wähle Konstantin von Adelsberg."”