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Die Luna, siebenmal vom Alpha zurückgewiesen

Kapitel 50 Kapitel 50

Wortanzahl:852    |    Veröffentlicht am:12/05/2026

ls hätte jede Hoffnung sich bereits aufgelöst. Seine Geduld schwand

igte sich ein langsames, fast beunruhigendes Lä

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Offen
Die Luna, siebenmal vom Alpha zurückgewiesen
Die Luna, siebenmal vom Alpha zurückgewiesen
“Man sagt oft, die Zahl Sieben stehe für Vollendung. Für Luna Seraphine markierte sie vor allem das Ende ihres inneren Schweigens. Sechs Mal hatte sie sich geweigert, die Scheidungspapiere zu unterschreiben. Jedes Mal hatte sie die Liebe dem Stolz vorgezogen, das Ausharren der Würde, und sich den demütigenden Forderungen eines Mannes gebeugt, der sie nie wirklich geliebt hatte. Beim siebten Versuch zitterte ihre Hand nicht mehr. Der Alpha Ravyn verlor die Kontrolle. Daisy, seine Geliebte und Tochter der ehemaligen Kindermagd von Séraphine, spielte die Situation herunter. Ihrer Meinung nach war es nur eine vorübergehende Laune. Sie würde schon zurückkommen, sagten sie voller Überzeugung. Sie irrten sich. Die Wahrheit verbrannte das, was von ihrer inneren Welt noch übrig war: Das Kind, das sie sechs Jahre lang großgezogen und geliebt hatte, war nicht ihr eigenes Blut. Diese Offenbarung ließ alles in ihr zusammenbrechen. An diesem Tag hörte Luna Seraphine auf, für andere zu kämpfen, und entschied sich zu gehen, ohne sich noch einmal umzudrehen. Während sie sich neu aufbaute und ihre Kraft wuchs, wurde Ravyns Reue immer schwerer. Der Alpha, der sie einst zurückgewiesen hatte, wartete schließlich vor ihrer Tür und suchte verzweifelt nach auch nur einem einzigen Moment ihrer Aufmerksamkeit. Doch die Frau, die ihm nun gegenüberstand, hatte nichts mehr mit der gebrochenen Frau von damals zu tun. Kalt. Fern. Unerreichbar. Als er vor ihr auf die Knie fiel, um ihre Hand zu ergreifen, begriff er zu spät, dass er längst nicht mehr der Mittelpunkt ihrer Welt war. Um sie herum stritten sich inzwischen die mächtigsten Männer um ihre Nähe. Denn Luna Seraphine war längst nicht mehr nur eine Luna. Sie war zu einer weltweit anerkannten Geschäftsfrau geworden. Eine Wohltäterin, die im Verborgenen wirkte. Die gefragteste Chirurgin ihrer Zeit und ein brillantes Genie im Bereich der Cybersicherheit. Diesmal erduldete sie nicht länger die Geschichte, die man für sie geschrieben hatte. Sie schrieb sie selbst neu. Und von nun an entschied allein sie, wie sie endete.”