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„Lass uns scheiden“, sagte Ricky Jenner und schleuderte die Scheidungsvereinbarung vor Emma Jenner auf den Tisch, während sie gerade nach drei Monaten Arbeit nach Hause zurückgekehrt war.
Emma blieb wie angewurzelt stehen, als die Papiere vor ihr auf den Tisch flatterten. Dann blickte sie zu dem gepflegten Mann auf, der vor ihr stand.
Ihre Finger ballten sich an ihren Seiten zu Fäusten, die Nägel sich in ihre Handflächen bohrend. Drei Monate getrennt, und so empfing er sie? Er brachte es nicht einmal fertig zu fragen, wie es ihr ging. Stattdessen kam ihm als Erstes das Wort Scheidung über die Lippen.
Emmas Schweigen zog sich endlos hin, und dieses Schweigen ließ Rickys Brauen leicht zusammenschießen.
„Emma, sag mir nicht, dass du es dir anders überlegst. Unsere zweijährige Ehevereinbarung ist abgelaufen. Selbst wenn du jetzt dein Wort brechen willst, bringt das nichts mehr.“
Ricky hatte recht.
Vor der Hochzeit hatten sie sich auf zwei Jahre geeinigt. Nun waren die zwei Jahre vorbei, und er erfüllte seinen Teil der Abmachung.
Kurz gesagt war es Zeit für Emma, den Titel Frau Jenner aufzugeben.
Sie atmete einmal tief durch, fing sich und sagte: „Nicola ist dieses Jahr zwanzig geworden. Sie ist alt genug zum Heiraten. Unsere Scheidung kommt genau richtig.“
Nicola Cooper war Emmas Halbschwester und seit jeher Rickys Ein und Alles gewesen. Seine Zuneigung zu Nicola zeigte sich in jedem seiner Schritte.
Vor zwei Jahren wurde bei Nicola Leukämie diagnostiziert, und es wurde festgestellt, dass Emmas Knochenmark ein perfektes Match für das von Nicola war. Es war eine seltene Übereinstimmung, die die besten Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung ohne Abstoßungsrisiko bot.
Natürlich konnte Emma Nicola nicht im Stich lassen. Sie wäre sogar bereit gewesen, einem Fremden ihr Knochenmark zu spenden, geschweige denn ihrer eigenen Schwester.
Doch Ricky dachte anders. Er war überzeugt, Emma sei kalt und egoistisch und würde Nicola niemals helfen.
Also zögerte er um Nicolas willen nicht, seinen Stolz hinunterzuschlucken, vor Emma auf die Knie zu gehen und sie anzuflehen.
Emma hatte Ricky, der für seinen unerschütterlichen Stolz bekannt war, noch nie so erlebt.
Sie waren zusammen aufgewachsen, und sie verband eine tiefe gemeinsame Vergangenheit. Doch für sie war es nie bloß Freundschaft gewesen. Zehn Jahre lang hatte sie ihn geliebt.
Ihn wegen einer anderen so zu sehen, machte sie so wütend und eifersüchtig, dass sie fast den Verstand verlor.
Im Affekt verlangte Emma, dass Ricky sie heiratete.
Da er verzweifelt war, Nicola zu retten, willigte er ein. Dennoch unterschrieben sie eine Vereinbarung über eine Ehe auf zwei Jahre.
Emma war zu naiv, um zu glauben, dass zwei Jahre genügen würden, um Ricky in ihre Arme zu ziehen.
Doch Ricky blieb auf Abstand, denn sein Herz war unbeirrbar an Nicola gekettet. Emma hatte verloren, und es war eine bittere, demütigende Niederlage.
Bei diesem Gedanken huschte ein selbstspöttisches Lächeln über Emmas blasse Lippen.
Auf Rickys attraktivem Gesicht lag ein Hauch von Ungeduld. Er hielt Emma einen Stift hin und sagte kühl: „Unterschreib.“
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