Ich hatte meine Ehe ruiniert und meinen milliardenschweren Ehemann für den Mann verlassen, den ich für meine wahre Liebe hielt. Doch statt einer romantischen Flucht fand ich mich plötzlich am Rande einer Yacht von drei Söldnern in die Enge getrieben. Über den Lautsprecher eines Wegwerfhandys befahl mein Liebhaber beiläufig meinen Mord. „Erledigt die Sache sauber. Keine Leichen, keine Beweise." Im Hintergrund hörte ich meine eigene Cousine kichern. Meine vermeintlich beste Freundin mischte sich ein und verlangte, dass man mir erst das Diamantarmband vom Handgelenk reißt, bevor sie mich in die eiskalten Wellen werfen. Sie feierten bereits die riesige Treuhandfonds-Auszahlung, die sie durch meinen Tod kassieren würden. Als ich brutal in den aufgewühlten, schwarzen Abgrund gestoßen wurde, füllte eiskaltes Salzwasser meine Lungen. In die erdrückende Dunkelheit sinkend, erkannte ich, dass ich blind giftigen Schlangen vertraut hatte. Mein letzter Gedanke galt Barrett – dem Ehemann, den ich mit meiner Rebellion gequält hatte, und dem einzigen Mann, der mich wirklich liebte. Wenn das Universum mir noch einen Atemzug gönnte, schwor ich einen Blutschwur, meine Verräter Stück für Stück zu zerreißen. Dann verschwand das eiskalte Wasser plötzlich, ersetzt durch erstickende Hitze. Ich öffnete die Augen und fand mich von einem wütenden Barrett an eine Seidenmatratze gedrückt wieder. Ich war drei Jahre in die Vergangenheit zurückgekehrt. Diesmal, anstatt gegen ihn anzukämpfen, entspannte ich meine Hände, blickte in seine Augen und flüsterte sanft: „Schatz."
Ich hatte meine Ehe ruiniert und meinen milliardenschweren Ehemann für den Mann verlassen, von dem ich geglaubt hatte, er sei meine wahre Liebe. Doch statt einer romantischen Flucht fand ich mich am Rande einer Yacht wieder, von drei Söldnern in die Enge getrieben. Über ein auf Lautsprecher geschaltetes Wegwerfhandy verkündete mein Liebhaber mein Urteil in einem beiläufigen Ton: „Macht die Sache sauber. Keine Leichen, keine Beweise.“
Im Hintergrund kicherte meine eigene Cousine. Und meine vermeintlich beste Freundin mischte sich auch ein und forderte, man solle mir das Diamantarmband vom Handgelenk reißen, bevor sie mich in die eiskalten Wellen warfen. Sie feierten eine riesige Treuhandfonds-Auszahlung, die einzig und allein von meinem Tod abhing. Als diese Männer mich brutal in den aufgewühlten schwarzen Abgrund stieß, füllte sich meine Lungen mit eiskaltem Salzwasser. Während ich in die erdrückende Dunkelheit sank, erkannte ich schließlich, dass ich blind giftigen Schlangen vertraut hatte. Mein letzter Gedanke galt Barrett Kensington, meinem Ehemann, den ich mit meiner Rebellion gequält hatte, und dem einzigen Mann, der mich jemals wirklich geliebt hatte. Wenn das Schicksal mir noch einen Atemzug gönnte, schwor ich einen Blutschwur: Ich würde meine Verräter Stück für Stück zerreißen.
Dann verschwand das eiskalte Wasser plötzlich, ersetzt durch eine erstickende, intensive Hitze. Ich öffnete die Augen und fand mich von einem wütenden Barrett gegen eine Seidenmatratze gedrückt wieder. Ich war drei Jahre zurück – genau in der Nacht, in der ich zum ersten Mal versucht hatte, ihm zu entkommen. Aber diesmal kämpfte ich nicht mehr gegen ihn an, sondern entspannte meine Handgelenke, blickte in seine paranoiden Augen und flüsterte sanft: „Schatz.“
——
Der eiskalte Wind des Atlantiks peitschte Audrey Hayes‘ Haar ins Gesicht und stach ihr in die Augen wie zahllose winzige Glassplitter.
Sie stand am äußersten Rand des Yachtdecks. Hinter ihr gähnte der aufgewühlte, schwarze Abgrund der internationalen Gewässer. Vor ihr blockierten drei schwer tätowierte Söldner mit ihren massigen Gestalten jeden möglichen Fluchtweg.
Der Anführer der Schläger trat einen Schritt vor und schlug sich ein schweres Metallrohr rhythmisch gegen die offene Handfläche. Da hallte ein scharfes, regelmäßiges Geräusch und zwang Audrez, einen weiteren Schritt zurückzuweichen, bis ihr Rücken gegen das hüfthohe Sicherheitsgeländer prallte. Das kalte Metall fraß sich durch ihr dünnes Seidenkleid in die Haut.
Audrey blickte hinab auf die gewalttätigen, dunklen Wellen, die gegen den Rumpf schlugen. Ihr Magen zog sich zu einem schmerzhaften Knoten zusammen, während die nackte Todesangst ihre Glieder lähmte und ihr Atem zu flachen, gehetzten Stößen wurde.
Dann durchbrach ein hartes Knistern von statischer Aufladung den heulenden Wind.
Der Schläger hielt ein Wegwerfhandy auf Lautsprecher, und aus dem Lautsprecher drang die Stimme von Carl Santos – jene Stimme, die Audrey einst geliebt und für die sie ihre Ehe zerstört hatte.
„Macht die Sache sauber. Keine Leichen, keine Beweise“, befahl Carl. Sein Ton war so beiläufig, als würde er einen Kaffee bestellen.
Im Hintergrund des Gesprächs ertönte ein schrilles Kichern, genau von Audreys Cousine Celina Hayes.
Dieses Geräusch durchfuhr Audreys Brust wie eine scharfe Klinge, ihre Lungen verkrampften sich, und sie bekam keine Luft mehr.
„Stellt sicher, dass ihr ihr das Diamantarmband vom Handgelenk nehmt, bevor ihr sie über Bord werft“, mischte sich eine andere Stimme ein, während ihre vermeintlich beste Freundin Jasmin Parsons verlangte, „es ist protzig, wird jedoch ein Vermögen einbringen. Wir haben schließlich eine Treuhandfonds-Auszahlung zu feiern!“
Die schiere Wucht des dreifachen Verrats traf Audrey wie ein physischer Schlag. Ihre Knie gaben nach, und sie sank leicht gegen das eiskalte Metallgeländer. Ihre Hände umklammerten den kalten Stahl so fest, dass ihre Knöchel weiß hervortraten.
Der Anführer der Schläger wartete nicht länger und stürmte vorwärts. Das Metallrohr schwang in einem, tödlichen Bogen direkt auf ihre Schläfe zu. Offensichtlich wollte er sie bewusstlos schlagen, bevor er sie über Bord warf.
Ein plötzlicher explosiver Adrenalinstoß durchflutete Audreys Adern. Die Angst wich einer reinen, unverfälschten Wut.
Sie ließ ihr Gewicht fallen und wich dem Schwung des Rohrs um Haaresbreite aus. Das schwere Metall schlug stattdessen gegen das Sicherheitsgeländer, das unter der immensen Kraft ächzte und brach.
Da sie wusste, dass sie so oder so tot war, weigerte sich Audrey, ihnen die Genugtuung eines sauberen Todes zu gönnen. Sie schrie nicht, sondern lehnte sich einfach in die Leere zurück und überließ sich der Schwerkraft.
Sie warf sich rückwärts über das zerbrochene Geländer.
Audrey stürzte frei durch die eisige Luft. Der Wind brüllte in ihren Ohren, ohrenbetäubend und absolut. Ihr Geist blitzte mit chaotischen Bildern ihres ruinierten Lebens auf: die Streitigkeiten, die Schreiduelle und das blinde Vertrauen, das sie in Schlangen gesetzt hatte.
Sie traf die eiskalte Meeresoberfläche mit knochenzerschmetternder Wucht.
Der Aufprall presste ihr sofort jeden Rest Luft aus den Lungen. Es fühlte sich an, als würde man auf festen Beton schlagen. Salzwasser strömte gewaltsam in Nase und Mund. Die lähmende Kälte ließ ihre Muskeln vollständig verkrampfen. Sie konnte weder ihre Arme bewegen noch mit den Beinen strampeln.
Während sie schnell in die erdrückende Dunkelheit sank, zwang Audrey ihre Augen auf. Die fernen, verschwommenen Lichter der Yacht verblassten über ihr.
Ihre Lungen brannten mit einem verzweifelten, qualvollen Verlangen nach Sauerstoff und ihre Brust krampfte. Aber sie presste ihren Kiefer zusammen und weigerte sich, das Meerwasser noch zu schlucken.
In ihren letzten Momenten des schwindenden Bewusstseins durchbrach ein einziges Bild die Dunkelheit: Barrett Kensington.
Sie sah seine scharfe Kieferpartie, seine dunklen intensiven Augen, den kalten und verzweifelten Ausdruck auf seinem Gesicht, als sie ihm einst zum letzten Mal gesagt hatte, dass sie ihn hasse. Eine tiefe, erstickende Welle der Reue überrollte sie, schwerer noch als der Ozean selbst.
Innerlich schwor Audrey einen Blutschwur: Sollte sie jemals eine weitere Chance erhalten, sollte das Universum ihr noch einen einzigen Atemzug gönnen, würde sie Carl, Celina und Jasmin Stück für Stück zerreißen.
Der Sauerstoffmangel überwältigte schließlich ihr Gehirn, und ihre Sicht verengte sich zu absoluter Schwärze.
Dann verschwand das Gefühl des eiskalten Wassers plötzlich, ersetzt durch eine erstickende Welle intensiver körperlicher Hitze.
Audreys Lungen weiteten sich heftig. Sie zog einen massiven, keuchenden Atemzug Luft ein. Anstatt eiskaltes Salzwasser füllte ihre Nase eine trockene warme Luft, schwer vom Duft von Zedernholz und teurer Minze.
Sie begann unkontrolliert zu husten und ihr Hals brannte roh. Sie erwartete, den bitteren Salzgeschmack des Atlantiks auf der Zunge, schmeckte aber stattdessen Minzzahnpasta.
Ihre Augen schnappten auf, und sie kämpfte darum, sich an das gedämpfte und warme Licht anzupassen, das durch schwere Samtvorhänge drang.
Ein schweres, muskulöses Gewicht drückte auf ihre Handgelenke. Sie waren fest an eine weiche Seidenmatratze gedrückt.
Panik ergriff sie. Ihr Muskelgedächtnis kämpfte immer noch gegen den Ozean an. Audrey zappelte heftig mit den Beinen und erwartete, gegen Wasser zu treten. Stattdessen schlugen ihre Knie gegen feste, warme, muskulöse Oberschenkel.
Ein tiefes, wütendes Knurren ertönte direkt neben ihrem Ohr. Der tiefe Bariton jagte ihr einen Schauer reinen Terrors über den Rücken.
Audrey riss den Kopf herum. Ihre verschwommene Sicht fokussierte sich endlich, als sie Barrett Kensington an seiner scharfen Kieferlinie und den glühenden dunklen Augen erkannte.
Barrett lehnte sein ganzes Gewicht auf sie. Sein Gesicht war zu einer erschreckenden Mischung aus Wut und verzweifelter Besitzgier verzerrt. Seine Brust hob und senkte sich gegen ihre.
Audrey hörte auf zu kämpfen. Ihr Gehirn setzte für einen Moment aus. Sie starrte über seine breiten Schultern hinweg und erkannte das dunkle Mahagoni-Kopfteil sowie die schweren Vorhänge in der Master-Suite des Kensington-Anwesens, in einem Ort, den sie seit drei Jahren nicht mehr betreten hatte.
Sie blickte hinunter. Sie trug genau dasselbe smaragdgrüne Seidennachthemd, das sie Jahre zuvor während ihres explosivsten Streits zerrissen hatte.
Die unmögliche Wahrheit brach über sie herein und raubte ihr erneut den Atem. Sie hatte nicht nur überlebt, sondern ihr Bewusstsein war auch gewaltsam in der Zeit zurückgeworfen worden.
Wiedergeboren, um meinen paranoiden Milliardär zu lieben
Tidal Fracture
Modern
Kapitel 1 No.1
06/07/2026
Kapitel 2 No.2
06/07/2026
Kapitel 3 No.3
06/07/2026
Kapitel 4 No.4
06/07/2026
Kapitel 5 No.5
06/07/2026
Kapitel 6 No.6
06/07/2026
Kapitel 7 No.7
06/07/2026
Kapitel 8 No.8
06/07/2026
Kapitel 9 No.9
06/07/2026
Kapitel 10 No.10
06/07/2026
Kapitel 11 No.11
06/07/2026
Kapitel 12 No.12
06/07/2026
Kapitel 13 No.13
06/07/2026
Kapitel 14 No.14
06/07/2026
Kapitel 15 No.15
06/07/2026
Kapitel 16 No.16
06/07/2026
Kapitel 17 No.17
06/07/2026
Kapitel 18 No.18
06/07/2026
Kapitel 19 No.19
06/07/2026
Kapitel 20 No.20
06/07/2026
Kapitel 21 No.21
06/07/2026
Kapitel 22 No.22
06/07/2026
Kapitel 23 No.23
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Kapitel 24 No.24
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Kapitel 25 No.25
06/07/2026
Kapitel 26 No.26
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Kapitel 27 No.27
06/07/2026
Kapitel 28 No.28
06/07/2026
Kapitel 29 No.29
06/07/2026
Kapitel 30 No.30
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Kapitel 31
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Kapitel 32
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Kapitel 33
06/07/2026
Kapitel 34
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Kapitel 38
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Kapitel 39
06/07/2026
Kapitel 40
06/07/2026