Seele meines Geliebten

Seele meines Geliebten

Alistair Poe

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Kapitel

Als ich qualvoll zu Tode gefoltert wurde, bereitete meine Tochter das Abendessen für ihre Schwiegermutter vor. Das Letzte, was sie zu mir sagte, war: „Weißt du nicht, dass heute der Tag ist, an dem deine Mutter endlich aus dem Krankenhaus entlassen wird?! Bringe an diesem besonderen Tag kein Unglück!“ Einen Tag später erhielt das Krankenhaus einen verstümmelten Körper, der mühsam wieder zusammengesetzt werden musste. Was meine Tochter nicht wusste, war, dass der Körper, den sie mit ihren eigenen Händen wieder zusammennähte, der ihrer eigenen Mutter war, die sie am meisten ablehnte.

Kapitel 1

Als ich gefoltert und getötet wurde, bereitete meine Tochter gerade das Abendessen für ihre Schwiegermutter vor.

Das Letzte, was sie zu mir sagte, war: „Weißt du nicht, dass heute der Tag ist, an dem Mama aus dem Krankenhaus entlassen wird?! Mach uns diesen schönen Tag nicht kaputt!“

Einen Tag später erhielt ihr Krankenhaus einen schwer verletzten Körper, der wiederhergestellt werden musste.

Was meine Tochter nicht wusste, war, dass der Körper, den sie sorgfältig wieder zusammenfügte, ihrer entfremdeten leiblichen Mutter gehörte.

Kapitel 1

Wilde Hunde gruben meinen Körper aus dem Grab. Nach einer Nacht mit sintflutartigem Regen war der Boden weggespült worden. Angelockt vom Geruch, gruben die wilden Hunde mich aus der Erde aus und begannen, an mir zu nagen. Blut vermischte sich mit Regenwasser und rann den Boden hinunter, seinen Weg zur Straße findend. Ein Straßenreiniger entdeckte es und rief, vor Schreck zitternd, die Polizei. Mein Körper, verstümmelt vom Mörder, war in einen Jutesack gefaltet worden. Der Hauptkommissar brach zur Seite und erbrach sich.

„Welche Art von Hass treibt jemanden zu so etwas?“ murmelte er.

Meine Seele war nicht verschwunden; sie schwebte wie ein Schatten neben meiner Leiche. Bin ich das wirklich? Im Leben war ich eine Frau, die Schönheit liebte, aber im Tod war ich so hässlich geworden. Es gab keine Spur von Menschlichkeit mehr in meinem Gesicht; kein einziges Stück unversehrte Haut war geblieben.

Ich blickte in den Nieselregen und dachte an meine Tochter Hana. Was macht sie jetzt? Isst sie gut? Wenn sie wüsste, dass ich tot bin, wäre sie traurig? Ich lachte bitter auf. Wie sollte sie auch? Hana hasste mich am meisten.

Ein neuer Polizist rannte zum Kapitän und sagte, sie hätten einen zerquetschten Kuchen im Gebüsch gefunden. Es waren Blutspuren darauf. Ein Kuchen? Mein Herz schmerzte plötzlich. Ich schwebte zu dem Kuchen hinüber. Man konnte gerade noch zwei kleine Figuren erkennen, eine Tochter, die die Hand ihrer Mutter hält. Leider starb ich, bevor ich den Kuchen kosten konnte.

Instinktiv versuchte ich, ihn zu berühren, aber meine Hand ging einfach hindurch, ergriff nichts.

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