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Arianna war sich jetzt sicher, dass sie völlig betrunken war. Vor ihren Augen tanzten die Dinge doppelt, und ihr Blick schwamm benommen. Sie rülpste und trank den letzten Tropfen Alkohol, der noch im Glas war.
Das Clubhaus war laut, die Tänzer hatten ihren Spaß. Doch für Arianna zählte etwas ganz anderes. Sie war nicht hier, um Spaß zu haben, sondern um ihr Elend und ihren Herzschmerz zu vergessen.
Eigentlich hätte sie am nächsten Morgen eine Braut sein sollen, unterwegs zum Altar, um ihren Schatz und besten Freund seit fünf Jahren zu heiraten. Sie hatten sich so sehr auf diesen Tag gefreut, doch innerhalb von vierundzwanzig Stunden war die Hoffnung auf dieses Glück in Scherben zerbrochen.
Die Erinnerung an das, was sie gesehen hatte, wiederholte sich ständig in ihrem Kopf: „... oh mein Gott!... fick mich härter, Ethan, Baby... oh... gut... schneller... oh... ja... ich liebe dich, Ethan...“
Arianna schüttelte heftig den Kopf, als könnte sie die Erinnerung so vertreiben. Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Warum konnte sie es einfach nicht vergessen? Seit Stunden saß sie nun schon im Clubhaus, betrunken und verzweifelt, doch das hässliche Bild wollte nicht verblassen.
Je mehr sie versuchte, es zu vergessen, desto tiefer brannte es sich ein. Sie wollte aufstehen, doch ihre Beine gaben nach, und sie sank wieder in den Sitz zurück. Mit letzter Kraft richtete sie sich auf.
Sie musste auf die Toilette und danach irgendwie aus diesem Club herauskommen. Ihre Beine fühlten sich schwer an, und mit jedem Schritt wackelten ihre Knie.
Kurz bevor sie abbog, sah sie eine große Gestalt, die in eines der Zimmer verschwand, und sie folgte ihr. Gerade noch rechtzeitig schlüpfte sie durch die Tür, bevor sie ins Schloss fiel, und lehnte sich mit dem Rücken dagegen.
„Hey, Hübscher. Warum machst du mich nicht glücklich?“ Sie grinste und warf sich ihm in die Arme. Dann begann sie, ihn zu küssen, ein Kuss, den der Mann zunächst zögerlich erwiderte.
Ein paar Stunden später öffnete Arianna die Augen, der Kopf dröhnte. Sie blinzelte in den dunklen Raum und fragte sich, wie sie hier gelandet war.
Bruchstückhafte Erinnerungen an den Abend tauchten auf, und sie keuchte erschrocken. Neben sich sah sie einen Mann, der friedlich schlief.
Was, zum Teufel, hatte sie getan? Mit Mühe richtete sie sich auf. Man musste ihr nicht sagen, dass sie das Kostbarste verloren hatte, was sie besaß, nämlich ihre Jungfräulichkeit.
Der Schmerz zwischen ihren Schenkeln war Beweis genug, dass sie benutzt worden war. Tapfer unterdrückte sie das Brennen, zog ihre Jeans und Bluse an und nahm einen 100-Euro-Schein aus der Tasche, den sie dem Mann in die Hand steckte.
Der Raum war dunkel, und zum Glück konnte sie nicht sehen, wie er aussah. Er war ein guter Gigolo, dachte sie bitter, auch wenn sie ihn nicht angemessen bezahlen konnte.
Leise schlich sie sich aus dem Zimmer und verschwand. Sie ging direkt zu ihrer kleinen Wohnung, um ein paar Sachen zu holen und die Stadt Z zu verlassen. Doch sie erstarrte, als sie bemerkte, dass das Schloss ihrer Tür ausgetauscht worden war.
Es war kaum Morgengrauen, und sie konnte die Nachbarn nicht fragen, wer das getan hatte. Also suchte sie ihr Handy, um den Makler anzurufen, der ihre Wohnung verwaltete.
Als sie das Telefon einschaltete, sah sie eine neue Nachricht. Sie war von Ethan. Sie warf einen Blick darauf und las : „Frag nicht, warum das Schloss gewechselt wurde. Ich war's.“
Arianna drehte sich einfach um, verließ die Wohnung und alles, was ihr gehörte, und ging in eine andere Stadt.
Zwei Monate später wachte Arianna auf und fühlte sich zu schwach, um aus dem Bett zu steigen. Sie wunderte sich, warum sie so schnell Fieber bekam, schließlich war sie erst vor Kurzem in die neue Stadt gezogen.
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