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Kapitel 1
Meine Seele schwebte in der Luft und beobachtete, wie die Polizistin verärgert den Hörer auflegte. „Was ist das für ein Mensch? Seine Frau ist gerade gestorben, und er zeigt keinerlei Reaktion! Wie gefühllos kann man denn sein?“
Der männliche Polizist neben ihr warf einen Blick auf meine Leiche und seufzte: „Vielleicht kann er es gerade einfach nicht akzeptieren.“
Ich blinzelte und sah das Küchenmesser neben mir, dessen Klinge durch die wiederholten Schläge stumpf geworden war. Meine Seele schien den unerträglichen Schmerz noch zu spüren, den das Messer meinem Körper zugefügt hatte.
Vom Moment an, als mein Bewusstsein verschwamm, öffnete ich erneut meine Augen und fand mich in diesem Zustand einer umherirrenden Seele wieder.
Theos Stimme am Telefon hatte mich völlig erstarren lassen.
Als ich Theo heiratete, beneideten mich alle, weil ich einen so guten Ehemann hatte. Die Leute sprachen in den höchsten Tönen von ihm.
Aber diese liebevolle Ehe hielt nicht lange, bevor sie zerbrach.
Als ich im neunten Monat schwanger war, stützte ich Theo, der gerade von einer Geschäftsveranstaltung zurückgekehrt war, als ich einen anderen Frauennamen von seinen Lippen hörte.
Diese Frau war Theos erste Liebe – Valerie.
Der Grund, warum er mich geheiratet hatte, war, dass ich Valerie ein wenig ähnelte.
In jener Nacht rief Theo immer wieder ihren Namen.
Aber nach außen hin behandelte er mich weiterhin gut, gab vor, unsterblich verliebt zu sein, als wäre diese Nacht nur meiner Einbildung entsprungen.
Bis vor drei Monaten, als seine Jugendliebe zurückkam.
Er veränderte sich, begann spät auszugehen und kam zu seltsamen Zeiten nach Hause, manchmal kam er gar nicht zurück.
Oft roch ich den Duft einer anderen Frau an ihm.
Meine Seele trieb aus der Polizeistation hinaus, als ob sie von einer unsichtbaren Kraft gezogen würde. Als ich meine Augen wieder öffnete, fand ich mich neben Theo wieder.
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