icon 0
icon NACHFÜLLEN
rightIcon
icon Geschichte lesen
rightIcon
icon Abmelden
rightIcon
icon Holen Sie sich die APP
rightIcon

Ohne Blick zurück: Die Rache der sterbenden Erbin

Kapitel 4 

Wortanzahl:753    |    Veröffentlicht am:10/06/2026

Die Vorhänge waren fest zugezogen

einen Kommode, griff ganz nach hinten und

sich um und verließ das Zimmer. Ihre Schritte waren l

eren Ende der Treppe u

es Auge im Raum war auf sie gerichtet,

tolz weigerte sich zu beugen. Er dachte, dies sei nur eine extreme

Dienstmädchen übergeben. Er stand genau in der Mi

erreichte, stieß Anders ein

höhnte Anders. „Mit deinen Ausgabegewohnheiten, Aretha? Du wirst

t stehen. Sie hörte seiner arroganten, herablass

nicht. Sie

uderte den gelben Umschlag direkt

ischem Dokumentenpapier regneten wie Schnee herab, schlugen geg

en halben Schritt zurück. Sein Blick

ben auf der ersten Seite standen

chriftenzeile, war der Name Aretha Hines bere

Seine Brust verkrampfte sich. Er riss den Kopf h

emand konnte glauben, dass Aretha – die Frau, die Anders v

ner Mischung aus Wut und Panik. „Was zum Teufel ist da

sigen Blumenarrangements, die teuren Ballons und das

ber einem Flüstern, doch sie schnitt wie eine Rasierklinge durch den Raum. „Und kei

in körperlicher Schlag. Beide Gesichter ersta

ehnte, sah panisch aus. Wenn die Medien davon Wind

gen, um sich gegen das plötzliche, erdrückende Gewicht der Sch

m keine Chanc

mit nichts", sagte sie Anders, ihre Stimme bar jeder

ichts

rs' Illusion völlig, dass s

Kragen ihres dünnen Trenchcoats enger um ihren Hal

h diese Tür gehst, denk bloß nicht daran, jemals zurückzu

nicht. Sie blic

schweren Mah

yer, peitschte ihr dunkles Haar um ihr Gesicht und weht

nbetäubenden Knall hinter ihr zu und schlo

chriebenen Scheidungspapiere zu seinen Füßen. Ein plötzlicher, stechende

ge, von Bäumen gesäumte Auffahrt h

tehen konnte, doch als der kalte Wind ihr ins Gesicht schlug, bre

Fordern Sie Ihren Bonus in der APP an

Offen
Ohne Blick zurück: Die Rache der sterbenden Erbin
Ohne Blick zurück: Die Rache der sterbenden Erbin
“An meinem sechsundzwanzigsten Geburtstag saß ich völlig allein im Sprechzimmer der Klinik. Meine leiblichen Eltern und mein Ehemann feierten währenddessen eine luxuriöse Yachtparty für Kelli, meine Adoptivschwester, die ihre Depressionen nur vortäuschte. Der Arzt schob mir mit ernster Miene den Biopsiebericht über den kalten Metalltisch. Fortgeschrittener Magenkrebs. Mir blieben genau noch neunzig Tage zu leben. Als ich mit meinem Todesurteil in der Hand zum Familienanwesen zurückkehrte, fragte niemand, warum ich so totenblass war. Mein Ehemann Anders brüllte mich stattdessen an, weil ich Kellies Party geschwänzt hätte. Meine Mutter schlug mir hart ins Gesicht, bis mein Mundwinkel blutete. Und als Kelli sich theatralisch die Treppe hinunterwarf, um mich reinzulegen, blickte mein Vater mich voller Ekel an. "Du wirst dich sofort auf die Knie begeben und dich entschuldigen, oder du siehst keinen Cent mehr von deinem Treuhandfonds!" Sechs Jahre lang hatte ich mich für diese Menschen verbogen, jeden Missbrauch ertragen, nur um ein bisschen familiäre Liebe zu spüren. Doch mit dem Wissen, dass ich bald sterben würde, wirkte dieses ganze Heuchel-Theater plötzlich nur noch lächerlich. Ich wischte mir das Blut vom Kinn, sah sie an und fing leise an zu lachen. Statt zu weinen, zog ich einen gelben Umschlag aus meiner Tasche und warf Anders die unterschriebenen Scheidungspapiere hart gegen die Brust. "Ich verzichte auf jeden Cent und löse hiermit alle Bande zu dieser Familie." Ich drehte mich um und ging in den eisigen Wintersturm hinaus, bereit, meine letzten Tage endlich für mich selbst zu leben.”