Das spektakuläre Comeback der wiedergeborenen genialen Erbin

Das spektakuläre Comeback der wiedergeborenen genialen Erbin

Olag Cacavio

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Meine leibliche Mutter tauchte endlich auf, um mich aus dem Wohnwagenpark in die High Society nach New York zu holen. Doch statt der ersehnten Familie erwartete mich die Hölle. Mein Stiefbruder brach mir lachend mit einem Golfschläger die Beine. Mein Stiefvater duldete jede Misshandlung, und meine eigene Mutter half sogar dabei, die Spuren zu verwischen. Am Ende sperrten sie mich in einen schwarzen Bentley und übergossen ihn mit Benzin. „Du warst schon immer nur Müll, der nicht in unser perfektes Leben passt.“ Das waren ihre letzten Worte, bevor sie mich bei lebendigem Leib in den Flammen verrecken ließ. Bis zu meinem Tod verstand ich nicht, warum sie mich überhaupt zurückgeholt hatten. Warum verabscheute mich meine eigene Mutter so sehr, dass sie meinen grausamen Mord inszenierte? Als ich meine Augen wieder öffnete, starrte mich das Datum auf dem billigen Papierkalender des Diners an. Ich war wieder siebzehn. Genau an dem Tag, an dem der Bentley vorfuhr. Draußen stieg meine Mutter aus, verzog angewidert das Gesicht und sah mich an, als wäre ich eine Kriminelle. „Steig ins Auto. Sofort. Ich will keine weitere Sekunde in dieser Bruchbude verbringen.“ Aber dieses Mal wusste ich, dass auf unserer Route gleich ein tödlicher Massenunfall passieren würde. Ich blickte ihr völlig emotionslos in die Augen und begann quälend langsam meine Sachen zu packen. Dieses Mal werde ich nicht das gehorsame Opfer sein, sondern zusehen, wie sie alle auf den Knien um Gnade betteln.

Das spektakuläre Comeback der wiedergeborenen genialen Erbin Kapitel 1

Celina Brewers Augen schnappten auf.

Ihre Sicht verschwamm. Ihre Finger gruben sich in die zerkratzte Holzoberfläche des Tresens im Diner. Das Holz splitterte unter ihren kurzen Nägeln, doch sie spürte den Schmerz nicht.

Sie rang nach Luft. Ihre Lungen brannten, dehnten sich gewaltsam aus und zogen sich zusammen, als wäre der dicke, giftige Rauch des Feuers noch immer in ihrer Brust gefangen. Ein heftiger Husten riss durch ihre Kehle.

„Celina? Bist du krank?"

Peggy O'Malley, ihre Kollegin, kam mit einer Glaskaffeekanne in der Hand herüber. Peggys Gesicht war jung, lebhaft und völlig unversehrt.

Celina starrte Peggy an. Ihr Herz hämmerte so heftig gegen ihre Rippen, dass ihre Zähne schmerzten. Mit zitternder Hand griff sie nach dem billigen Papierkalender, der neben der Kasse lag.

Das Jahr und das Datum starrten sie an.

Sie war wieder siebzehn. Es war genau der Tag, an dem die Familie Hayes kommen sollte, um sie nach New York City mitzunehmen.

Die Erinnerungen trafen sie wie ein physischer Schlag. Das Geräusch ihres Stiefbruders, der ihr mit einem Golfschläger die Beine brach. Der Geruch von Benzin. Die erstickende Hitze der Flammen. Celina biss sich auf die Unterlippe. Sie biss fest zu, bis der metallische Geschmack von Blut ihre Zunge überflutete.

Draußen vor dem Diner durchbrach das tiefe, schwere Grollen eines leistungsstarken Motors die stille Straße.

Ein eleganter, schwarzer Bentley fuhr langsam an den Bordstein heran. Er sah aus wie ein außerirdisches Raumschiff, das vor der Kulisse der verfallenden Rust Belt Stadt parkte.

Celina drehte den Kopf. Die Verwirrung in ihren Augen verschwand, augenblicklich ersetzt durch eine Schicht aus absolutem, eiskaltem Eis.

Die Fahrertür öffnete sich. Gary Finch stieg aus. Sein teurer Lederschuh landete genau am Rand einer schlammigen Pfütze. Sein Gesicht verzog sich sofort zu einem tiefen Stirnrunzeln.

Gary öffnete einen großen schwarzen Regenschirm und zog die hintere Tür auf.

Elvie Mcconnell stieg aus dem Auto. Sie trug einen maßgeschneiderten Chanel-Anzug. Sie blickte sich auf der heruntergekommenen Straße um, ihre perfekt gezogenen Augenbrauen zogen sich zu einem engen Knoten zusammen. Sie zog ein Seidentaschentuch aus ihrer Handtasche und drückte es sich an die Nase, als wäre der Sauerstoff in dieser Stadt selbst kontaminiert.

Celina stand hinter dem Tresen. Sie beobachtete ihre leibliche Mutter. Der letzte mikroskopisch kleine Funken Hoffnung, den sie je auf die Liebe einer Mutter gehabt hatte, wurde in ihrer Brust zu Asche.

„Wow", flüsterte Peggy und folgte Celinas Blick. „Jemand Wichtiges muss sich wirklich verirrt haben."

Celina antwortete nicht. Ihr Gesicht war völlig ausdruckslos. Sie griff hinter ihren Rücken, löste den Knoten ihrer fleckigen Diner-Schürze, faltete sie ordentlich zusammen und legte sie auf den Tresen.

„Bis dann, Peggy", sagte Celina. Ihre Stimme war tief und fest.

Sie nahm ihren verblassten, ausgewaschenen Rucksack vom Haken und stieß die Glastür des Diners auf.

Die Glocke über der Tür läutete.

Elvies Augen fixierten Celina sofort. Sie musterte Celina von Kopf bis Fuß. Sie nahm das billige, übergroße T-Shirt und die zerrissenen Jeans wahr. Der Ekel in Elvies Augen war so dicht, dass er fast ein physisches Gewicht hatte.

Gary trat vor. Er sah Celina an, als wäre sie eine Kriminelle in einer Gegenüberstellung.

„Sind Sie Celina Brewer?", fragte Gary, sein Ton war kurz angebunden und hart.

Celina ignorierte ihn völlig. Sie ging direkt auf Elvie zu, blieb aber drei Fuß entfernt stehen und wahrte eine kalte, kalkulierte Distanz.

Elvie hob ihr Kinn. Sie blickte auf Celina herab.

„Ich bin deine Mutter", verkündete Elvie. Ihre Stimme war scharf. „Ich bin hier, um dich nach New York City mitzunehmen. Du wirst jetzt ein gutes Leben haben."

Elvie wartete. Sie wartete auf die Tränen, die Aufregung, das nervöse Herumtasten, das jedes arme Mädchen aus einem Trailerpark zeigen sollte.

Celina nickte nur. „Okay."

Ihr Ton war flach. Es gab keinerlei Emotionen. Sie klang wie eine Kassiererin, die eine Getränkebestellung bestätigt.

Elvies Kiefer spannte sich an. Eine Röte der Verlegenheit kroch ihren Hals hinauf. Das war nicht die Reaktion, die sie wollte. Ihre Autorität fühlte sich durch den ausdruckslosen Blick dieser Teenagerin herausgefordert.

„Steig ins Auto", befahl Elvie, ihre Stimme sank um eine Oktave. „Sofort. Ich will keine weitere Sekunde in dieser Bruchbude verbringen."

„Nein", sagte Celina.

„Wie bitte?", schnappte Elvie.

„Ich muss zurück zum Trailerpark", sagte Celina, ihre Stimme war unerschütterlich. „Ich muss die Sachen meiner Großmutter packen."

Elvies Gesicht wurde rot vor Wut. „Diese Müllstücke gehören nicht auf das Hayes-Anwesen! Steig verdammt noch mal ins Auto!"

Celinas Augen schärften sich. Sie starrte Elvie direkt in die Augen.

„Wenn ich meine Taschen nicht bekomme, fahre ich nicht nach New York", sagte Celina. Ihre Stimme war Eis.

Die Erinnerung daran, in genau diesem Bentley gestorben zu sein, blitzte in ihrem Kopf auf. Ihr Magen krampfte sich vor körperlicher Übelkeit zusammen. Sie machte einen halben Schritt zurück, verlagerte ihr Gewicht, bereit, sich umzudrehen und die Gasse hinunterzusprinten, falls nötig.

Elvie sah die absolute Entschlossenheit in Celinas Augen. Sie blickte auf ihre diamantbesetzte Uhr. Sie wollte in dieser schmutzigen Gegend keine Szene machen.

„Schön", zischte Elvie durch die Zähne. Sie wandte sich an Gary. „Fahren Sie hinter ihr her. Holen Sie die Taschen."

Celina kehrte ihnen den Rücken zu. Sie begann die Straße entlangzugehen, während sich die dunklen Wolken über ihr zusammenzogen. Ein kaltes Lächeln berührte ihre Mundwinkel.

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Das spektakuläre Comeback der wiedergeborenen genialen Erbin Das spektakuläre Comeback der wiedergeborenen genialen Erbin Olag Cacavio Romantik
“Meine leibliche Mutter tauchte endlich auf, um mich aus dem Wohnwagenpark in die High Society nach New York zu holen. Doch statt der ersehnten Familie erwartete mich die Hölle. Mein Stiefbruder brach mir lachend mit einem Golfschläger die Beine. Mein Stiefvater duldete jede Misshandlung, und meine eigene Mutter half sogar dabei, die Spuren zu verwischen. Am Ende sperrten sie mich in einen schwarzen Bentley und übergossen ihn mit Benzin. „Du warst schon immer nur Müll, der nicht in unser perfektes Leben passt.“ Das waren ihre letzten Worte, bevor sie mich bei lebendigem Leib in den Flammen verrecken ließ. Bis zu meinem Tod verstand ich nicht, warum sie mich überhaupt zurückgeholt hatten. Warum verabscheute mich meine eigene Mutter so sehr, dass sie meinen grausamen Mord inszenierte? Als ich meine Augen wieder öffnete, starrte mich das Datum auf dem billigen Papierkalender des Diners an. Ich war wieder siebzehn. Genau an dem Tag, an dem der Bentley vorfuhr. Draußen stieg meine Mutter aus, verzog angewidert das Gesicht und sah mich an, als wäre ich eine Kriminelle. „Steig ins Auto. Sofort. Ich will keine weitere Sekunde in dieser Bruchbude verbringen.“ Aber dieses Mal wusste ich, dass auf unserer Route gleich ein tödlicher Massenunfall passieren würde. Ich blickte ihr völlig emotionslos in die Augen und begann quälend langsam meine Sachen zu packen. Dieses Mal werde ich nicht das gehorsame Opfer sein, sondern zusehen, wie sie alle auf den Knien um Gnade betteln.”
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Kapitel 1

06/07/2026

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