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Zwischen neun und neun

Chapter 6 No.6

Word Count: 1419    |    Released on: 04/12/2017

, Fr?ulein! Sechsundfünfzig! Sieben mal acht. – Ja. – Wer dort, bitte? Ja? – Ich bitte, kann ich

zt, vielleicht l??t dich dein Chef – nein? Herrgott, hat sich heut alles gegen mich verschworen? Also mittag, in Gottesnamen. Sind wir dann wenigstens allein? Ungest?rt? Gut. Ich werde kommen. – Das kann ich dir durchs Telephon nicht sagen. Ja, natürlich werd' ich dir's erz?

tend anblickte und unverst?ndliche Beleidigungen murmelte, in die Telephonzelle. Als

n des Wegs? Warten Sie, ich

. Willy Eisne

kte ihm f

nicht mehr in Ihrer Bank, da? Sie vormi

Zug aus seiner Zigarette u

k lie?e mich gehen? Aber ich komme eben

ich in seinem Bureau nicht an dem richtigen Platze. Er beneidete alle, die in einem freien Beruf t?tig und nicht an bestimmte Bureaustunden gebunden waren. Advokaten, Künstler, Handelsagenten. Als sein Lebensideal schwebte ihm das Dasein eines Menschen vor, der morgens gem?chlich seine Post durchsieht, dann ins Kaffeehaus geht und im bequemen Fauteuil zurückgelehnt, die Zigarette im Mund, ein Gl?schen Lik?r vor sich auf dem Marmortisch, das Stra?engetriebe betrachtet. Der mittags zur Korsozeit auf dem Graben flaniert, gerade so

kleine Pause ein, um sie zu voller Wirkung zu bringen und war überzeugt, da? ihm al

sch?ne Wohnung. Aber sie war mir ein bi?chen zu eng gew

us Demba. ?Sie müssen ein bi?chen s

in Trab. ?Ich habe angenehme Stunden in ihr verbracht. So viele

e,? unterbrach ihn Stanislaus De

Ich habe zu viel zu tun in der Bank. Wirklich zu viel zu tun. Sie müssen wissen,

tanislaus Dem

gestern fragt er mich also: Was halten Sie eigentlich von der Gleisbacher Union, haben Sie Meinung für dieses Pa

die Stirne und blickte seinen Begleiter

eil n?

e haben Sie. Das mu

inen Si

lle mir vor, da? die Fingerspitzen anschwellen infolge der Blutstauung, da? man das Gefühl

eden S

zumute sein mu?, wenn Sie mit

ebundenen H?nden, insoferne ich n

, bei denen Sie nichts denken und nichts fühlen. Die Worte, die Sie sprechen, k

hlie?lich die Auskunft gegeben. Ich hab' ihm gesagt: Wissen Sie, Baron, ich will Ihnen ja n

d zwang sich, ganz ruhig zu sprechen. ?Nicht wahr, man blickt hinunter und hat anfangs gar keine Angst, man denkt sich: es mu? sein. Angst bekommt man erst – furchtbare Angst! – in der Sekunde, in der man den Halt

von mir wollen,? sagte

prung ins Ungewisse. Ich, wenn ich das sage, bekomme kalten Schwei? auf der Stirne und die Knie zitt

ba,? sagte Willy Eisner. ?Es k?nnen nicht

ch vorzustellen, wie das ist: gebundene H?nde. Mir hat einmal getr?umt, da? ich einen widerw?rtigen Dummkopf mitten in seine glatte Visage hinein schlagen müsse, und es ging n

dem unbehaglich zumute wurde. ?Ich mu? mich jetzt v

und beugte sich über Willy

igentümlichen Benehmens, das Sie da mitten auf der Stra?e – Aber es s

r, wie kann man jemandem die Hand geben, wenn man ge

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Zwischen neun und neun
Zwischen neun und neun
“Der Student Stanislaus Demba erfährt eines Abends, dass seine Geliebte Sonja sich wegen eines anderen von ihm trennen will. Der mittellose Mann denkt, sie davon nur abbringen zu können, indem er mit ihr verreist. Um an Geld zu kommen, versucht er, wertvolle Bücher aus der Universitätsbibliothek zu verkaufen. Doch er wird erwischt, und nur durch einen waghalsigen Sprung vermag Demba der Polizei wieder zu entkommen. Mit Handschellen gefesselt hetzt er durch ein irrwitziges Wien der k. u. k. Zeit und scheint sein Glück letztlich am Kartentisch doch noch erzwingen zu können. Leo Perutz schrieb 1917 diesen raffinierten Roman, dessen Motive Alfred Hitchcock, Eric Ambler und andere beeinflussten.”
1 Chapter 1 No.12 Chapter 2 No.23 Chapter 3 No.34 Chapter 4 No.45 Chapter 5 No.56 Chapter 6 No.67 Chapter 7 No.78 Chapter 8 No.89 Chapter 9 No.910 Chapter 10 No.1011 Chapter 11 No.1112 Chapter 12 No.1213 Chapter 13 No.1314 Chapter 14 No.1415 Chapter 15 No.1516 Chapter 16 No.1617 Chapter 17 No.1718 Chapter 18 No.1819 Chapter 19 No.1920 Chapter 20 No.2021 Chapter 21 Geheftet 4 M., gebunden 7 M.