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Kein Verzeihen

Von ihm verbrannt, als Star neugeboren

Von ihm verbrannt, als Star neugeboren

Currey Eliasson
Drei Jahre lang war Evelyn die perfekte, unsichtbare Ehefrau des Milliardärs Julian Vance. Sie gab ihre eigene Identität auf und lebte gehorsam in seinem goldenen Käfig. Bis ihr New Yorker Penthouse in Flammen aufging. Während Evelyn in den Trümmern fast erstickte und sich schwere Verbrennungen an Hals und Beinen zuzog, kämpfte sie im Krankenwagen um ihr Leben. Doch als der Sanitäter Julians Nummer wählte, ging nur die Mailbox ran. Ein Blick auf den kleinen Fernseher im Rettungswagen lieferte die grausame Antwort: Julian war live in Los Angeles zu sehen. Er schirmte die weinende Schauspielerin Serena Holloway schützend vor den Paparazzi ab. Er beschützte diese Frau vor dem Blitzlichtgewitter, während Evelyn in seinem Haus verbrannte. Als er sich Stunden später endlich meldete, fragte er nicht einmal nach ihren Verletzungen. „Mach kein Drama wegen des Feuers. Kümmerst du dich um die Versicherung? Serena ist völlig durch den Wind." Evelyns Lungen schmeckten nach Asche, aber ihr Herz fühlte sich plötzlich völlig taub an. Sie hatte ihm drei Jahre absolutes Schweigen geschenkt und sich öffentlich demütigen lassen. Und sein erster Gedanke nach einer tödlichen Katastrophe galt wirklich dem Wasserdruck in Serenas Hotelzimmer? Evelyn weinte nicht mehr. Sie riss sich die Infusionsnadel aus dem Arm, verließ das Krankenhaus und entsperrte ein geheimes Bankkonto mit 24 Millionen Dollar, das sie sich heimlich als Hollywoods gefragteste Ghostwriterin erarbeitet hatte. Sie zog den fünfkarätigen Diamantring ab und ließ die Scheidungspapiere aufsetzen. Die fügsame Evelyn Vance war in diesem Feuer gestorben – jetzt würde sie sich ihr Leben zurückholen.
Romantik Entwicklung des CharaktersWiedergeburt/WiedergeburtFamilie
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Die gläserne Drehtür drückte schwer und langsam gegen Hadleys Schulter, als wollte sie dem Sturm widerstehen, den sie mit hineinbrachte. Regenwasser überzog die Marmorböden der Tribeca-Lobby mit einem glatten Film, und sie ließ den tropfenden Trenchcoat von ihren Schultern gleiten, dessen teure Wolle sich plötzlich wie Blei auf ihrem Arm anfühlte.

Sie hielt den Kopf gesenkt und mied den höflichen, fragenden Blick des Concierges. Seine Aufgabe war es, jedes Gesicht zu kennen, und ihres war keines, das er von der Liste der Bewohner des Gebäudes wiedererkennen würde.

Die VIP-Aufzüge waren in einer diskreten Nische verborgen. Sie ging darauf zu, ihre Absätze machten auf dem dicken Perserteppich kein Geräusch. Ihre kalten, gefühllosen Finger gruben sich in die Tiefen ihrer Hermès-Tasche, bis sie sich um die kühlen, scharfen Kanten einer schwarzen Schlüsselkarte schlossen. Ein Ersatz. Vor Monaten kopiert von der, die Cleveland im Handschuhfach seines Autos aufbewahrte, für einen Tag, von dem sie gehofft hatte, er würde niemals kommen.

Sie hielt den Atem an, als sie die Karte an den Sensor drückte. Eine quälende Sekunde verging. Dann blinkte ein kleines grünes Licht auf, und die Türen aus gebürstetem Stahl glitten mit einem leisen, kostspieligen Seufzer auf.

Drinnen drückte sie den Knopf für das Penthouse. 42.

Der Aufzug schoss nach oben. Ihr Magen machte einen Satz, ein widerlicher Knoten der Furcht zog sich in ihren Eingeweiden zusammen. Das Gefühl war so intensiv, dass es beinahe körperlich war, eine kalte Faust, die sich um ihre Organe ballte.

Ding.

Die Türen öffneten sich zu einem schwach beleuchteten Flur. Die Luft war dick und warm, und die Stille war absolut. Ihre Schritte wurden vom weichen Teppich verschluckt, als sie auf die doppelflügelige Mahagonitür am Ende des Flurs zuging.

Und dann roch sie es.

Chanel No. 5.

Es war nicht ihr Duft. Er war aufdringlich, aggressiv und hing wie eine Erklärung in der Luft. Ihre Finger, die nach dem Tastenfeld griffen, erstarrten in der Luft. Ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen wie ein panischer, gefangener Vogel.

Sie holte zitternd Luft und gab Clevelands Geburtstag ein. 0-8-1-2.

Ein rotes Licht blitzte auf. Zugang verweigert.

Sie biss sich auf die Unterlippe, der metallische Geschmack von Blut war ein scharfes Stechen auf ihrer Zunge. Natürlich. So unvorsichtig würde er nicht sein. Oder vielleicht doch.

Ihre Finger zitterten, als sie eine neue Zahlenfolge eingab. Ein Geburtstag, den sie dutzende Male auf den Klatschseiten gesehen hatte. Der Geburtstag der Schauspielerin Seraphina. 1-1-0-5.

Klick.

Das Schloss entriegelte sich. Das Licht wurde grün.

Die Tür war offen.

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