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Mein Verlobter, ein Capo der Mafia, versprach, die Schmerzmittel würden nach dem „Autounfall“ helfen.
Es war eine Lüge.
Der wahre Unfall war sein Temperament, und ich war sein liebster Sandsack.
Im Dunst der Medikamente hörte ich die Wahrheit mit.
Er telefonierte mit seinem Consigliere und prahlte damit, meinen Milliarden-Euro-Bauplan für ein Casino gestohlen zu haben.
Er wollte ihn benutzen, um Vize-Pate zu werden.
Er plante, mir einen Antrag zu machen und mich dann mit dem Schweigegelübde unserer Welt, der Omertà, mundtot zu machen, damit ich mein eigenes Werk niemals für mich beanspruchen könnte.
Seine Geliebte, Olivia, sollte das öffentliche Gesicht des Projekts werden.
Das Schlimmste war die Wahrheit über meine Fehlgeburt.
Es war kein Unfall.
Er und Olivia hatten es inszeniert und unser Baby eine „Komplikation“ genannt, die seinen Ehrgeiz zerstören würde.
Auf einer Party bewies er alles.
Nachdem er mich vor allen Leuten zu Boden gestoßen hatte, ging er mit ihr weg und ließ mich als ein Häufchen Elend und Demütigung zurück.
Die Liebe, die ich für ihn empfunden hatte, starb nicht einfach; sie verwandelte sich in eine kalte, harte Gewissheit.
Er hatte mir meine Arbeit, mein Kind und meine Würde genommen.
Also schickte ich ihm eine letzte E-Mail: eine Datei mit Beweisen für jede Lüge, jeden Verrat und ein Video seiner Misshandlungen.
Der Betreff lautete: „Mein Hochzeitsgeschenk.“
Dann stieg ich in ein Flugzeug nach München, nur Hinflug, um mich mit dem einzigen Mann zu verbünden, den er wirklich fürchtete.
Das war keine Trennung.
Das war Krieg.
Kapitel 1
Der Arzt versprach, die Schmerzmittel würden den Schmerz des Unfalls auslöschen.
Er sagte nie, dass sie mich zwingen würden, die Wahrheit zu hören, die mein Leben zertrümmern würde.
Ich lag auf dem Sofa, ein dumpfes Pochen hinter meinen Augen passte zum Schmerz in meinem geprellten Knie.
Die offizielle Geschichte war ein Autounfall.
Ein kleiner Blechschaden.
Eine Lüge.
Die Wahrheit war mein Verlobter, Ethan Voss, ein Capo im Voss-Clan, mit einem Jähzorn, der noch heißer brannte als sein Ehrgeiz.
Im nebligen Dämmerzustand zwischen Schlaf und Wachen drang seine Stimme aus dem Flur.
Sie war tief und selbstbewusst, der Klang, den ich früher so beruhigend fand.
Jetzt war es ein scharfes Geräusch, das den Nebel in meinem Kopf zerschnitt.
Er telefonierte mit Noah, seinem Consigliere.
„Es ist ein Milliarden-Euro-Bauplan, Noah. Eine Milliarde. ‚Elysium‘ wird mich ganz nach oben bringen. Der Pate wird keine andere Wahl haben, als mich zum Vize-Paten zu machen.“
Mir gefror das Blut in den Adern.
Mein Bauplan – drei Jahre meines Lebens, mein Verstand, meine geheime Leidenschaft, verdichtet zu einem revolutionären Casino-Resort-Design.
„Elysium.“
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