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Daniel legte die Scheidungspapiere auf den Marmortisch unseres Penthouses, genau wie damals.
„Es ist nur zum Schein, Maileen. Wir müssen Annabella schützen ", sagte er mit diesem gequälten Blick, den ich einst so liebte.
In meinem ersten Leben hatte ich geweint, gefleht und versucht, ihm zu beweisen, dass Annabella ihre Depressionen und den Selbstmordversuch nur inszenierte.
Doch er glaubte ihr. Er ließ zu, dass sein PR-Team mich als hysterische, eifersüchtige Ex-Frau zerstörte, während er als edler Retter gefeiert wurde.
Ich verlor alles – meinen Ruf, mein Geld und schließlich mein Leben in einsamer Armut.
Jetzt stand er wieder da, seine Stimme drohend gesenkt: „Unterschreib, oder ich sorge dafür, dass dir niemand mehr glaubt. "
Er erwartete Tränen. Er erwartete, dass ich um unsere Liebe kämpfe.
Stattdessen nahm ich den Füller, sah ihm direkt in die Augen und lächelte eiskalt.
„Ich unterschreibe. Ich verzichte auf den Unterhalt, die Villa, auf alles. Ich will nur, dass du für immer aus meinem Leben verschwindest. "
Daniel erstarrte, unfähig zu begreifen, dass das kleine Mädchen, das ihn vergötterte, tot war.
Ich drehte mich um und ging. Mein Racheplan war längst bereit – und diesmal würde Daniel derjenige sein, der alles verliert.
Kapitel 1
Maileen Lücke POV:
Daniel Siemens stand vor mir, die Scheidungspapiere in der Hand, genau wie damals. Das Penthouse in Berlin-Mitte war in warmes Abendlicht getaucht, aber meine Seele fror. Es war dieser verhasste Moment, der den Anfang meines Endes markiert hatte. Nur diesmal, ich war nicht mehr die alte Maileen. Ich war zurück.
Mein Blick wanderte über die Marmorböden, die ich mit so viel Liebe ausgewählt hatte, über die Kunstwerke, die unseren gemeinsamen Erfolg symbolisierten. Alles nur eine Illusion. Mein Herz, das einst so wild für Daniel geschlagen hatte, war jetzt eine kalte, harte Masse in meiner Brust. Ein Gefühl der Leere, aber auch eine unerschütterliche Entschlossenheit erfüllten mich. Die Erinnerung an mein erstes Leben, meine Qualen und mein einsames Ende, brannte wie Feuer in meinem Kopf.
„Maileen, bitte. Wir müssen reden ", sagte Daniel, seine Stimme klang gequält. Seine Augen, die ich einst so sehr geliebt hatte, suchten meine. Ich sah darin keine Liebe, nur Verzweiflung und eine Menge geschäftlichen Druck.
Ich erinnerte mich an die Hölle, die Annabella Schreyer in den vergangenen Tagen angerichtet hatte. Sie, Daniels Jugendfreundin und heimliche Liebe, das psychisch labile Model, das ihre Depressionen und Online-Angriffe nur inszenierte. Ihr Ruf als "Homewreckerin" hatte das Internet in Brand gesetzt. Die Anschuldigungen waren laut, ihre Karriere am Ende. Und Daniel? Er glaubte ihr. Immer.
Sein Immobilien-Imperium Siemens Real Estate wankte. Die Investoren wurden nervös. Die Schlagzeilen brüllten: "Skandal bei Siemens Real Estate – CEO verstrickt in Model-Drama!" Die Aktie fiel, und mit ihr Daniels Fassade der unantastbaren Rationalität.
Ich sah das alles vor meinen Augen. Mein früheres Ich hatte in diesem Moment versucht, um unsere Ehe zu kämpfen. Ich hatte argumentiert, gefleht, geweint. Ich hatte ihm gesagt, dass Annabella lügt. Aber er hatte mich nicht gehört. Nie.
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