Die Rückkehr der abgelehnten und verratenen Luna

Die Rückkehr der abgelehnten und verratenen Luna

K-S

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Kapitel

Zusammenfassung „Lasst uns dieses verfluchte Band brechen und einander befreien. So kann Claire endlich die Rolle deiner Luna übernehmen." Addisons Stimme bebte vor Wut, die tief in seiner Brust brannte, sein stoßweiser Atem erschütterte seinen ganzen Körper. Zion erstarrte, die Kiefermuskeln angespannt. „Glaubst du wirklich, du kannst entkommen?" Sein Blick verdunkelte sich und nahm einen unheilvollen goldenen Schimmer an, ein Spiegelbild des Wolfes, der tief in ihm knurrte. Er ließ ihr keinen Ausweg, umzingelte sie, zerrte sie aus dem Türrahmen und schleppte sie in ihre Gemächer. Dort durchdrang er sie mit unerbittlicher Intensität, hielt sie fest an sich, als wolle er jede Möglichkeit der Trennung auslöschen, bis die Zeit selbst jede Bedeutung verlor. Am nächsten Tag und auch am Tag darauf ließ er nicht locker. Und als er schließlich das Schweigen brach, sprach er mit heiserer Stimme, fast wie ein drohendes Flüstern: „Wenn ich dich fesseln muss, damit du nicht wegläufst, werde ich es tun. Wenn ich fertig bin, wirst du nicht einmal mehr aufstehen können." Der scharfe und feurige Ton ließ keinen Zweifel: Der Urinstinkt des Alphas hatte die Oberhand gewonnen. Sie hatten einander nie wirklich zugehört. Missverständnisse hatten sich zwischen ihnen angehäuft und eine Mauer errichtet, die keiner von ihnen einzureißen suchte. Geblendet von bitterem Stolz und einem auf Annahmen beruhenden Groll, hatte Zion nie versucht, sich zu rechtfertigen. Er wollte, dass sie für das büßte, was er als Verrat empfand, ohne zu ahnen, dass ihn diese Rache weit mehr kosten würde, als er ertragen konnte. Addison, die es leid war, darauf zu warten, dass er seine Wut endlich besänftigte, hatte endlich begriffen, dass sie gehen musste, um zu überleben. Als sie aus seiner Welt verschwand, brach alles zusammen. Zion verlor den Halt, unfähig, die Abwesenheit zu ertragen. Er erschütterte die Grundfesten seines Rudels, bereit, jeden zu vernichten, der sich zwischen sie gestellt hatte. Doch er erkannte zu spät das Ausmaß seines Fehlers: Addison war spurlos verschwunden. Und noch grausamer war, dass er ihr nie die Wahrheit hatte sagen können – das Kind, das die andere Frau trug, war nicht seins. Dieses Geheimnis zu gestehen, hätte bedeutet, jemanden zu beleidigen, dem niemand zu trotzen wagte: Diese Frau gehörte einem Zirkel an, in dem die geringste Beleidigung mit Blutvergießen bestraft wurde. Um Addison vor der sicheren Verdammnis zu schützen, hatte er sie fortgeschickt ... und ihr damit die tiefste Wunde zugefügt. Sein Stolz hatte alles zerstört. Mehr noch als der Tod seines Vaters, des ehemaligen Alphas, blieb diese Tat die Wunde, die er niemals heilen konnte. Doch die Mondgöttin hatte ihn nicht vergessen. Ihre Wege kreuzten sich wieder. Und an jenem Tag sah er sie. Nicht allein. Ein Junge stand neben ihm. Nein... zwei. Zwei Söhne. Ein stechender Schmerz der Reue durchfuhr ihn. Einst hatte er sie auslöschen wollen; nun sehnte er sich nur noch danach, sie wieder zusammenzusetzen, sie mit der Familie zu vereinen, die er willentlich zerstört hatte. Doch die Kluft zwischen ihnen hatte sich wie ein unüberbrückbarer Abgrund aufgetan. Sie war nicht mehr die Frau, die er mit einem Wort herbeirufen oder mit einer Hand halten konnte. Konnte er noch hoffen, das Unwiederbringliche zu reparieren? Oder würde Addison ihre Reue verleugnen und die von ihrem Vater, dem Alpha-König, erzwungene Verbindung akzeptieren? Diese Verbindung war keine einfache Angelegenheit: Sie würde sie zur ersten Frau in der gesamten Geschichte machen, die allein auf einem Alpha-Thron regierte.

Chapter 1 Kapitel 1

Kapitel 1

- Luna! Der Krieg... ist vorbei!

Gamma Levis Stimme durchbrach die Stille des Korridors und hallte wie ein hastiges Grollen von den Steinen wider. Seine schweren Schritte brachten ihn näher an das Büro heran, wo Addison mit gesenktem Kopf die mühsame Auswertung der Erntezahlen des Hofes beendete. Sie blickte kaum auf, zunächst ungläubig, doch Levis lebhafte Stimme raubte ihr den Atem.

Sie blinzelte und versuchte, ihre Gedanken zu ordnen. Der Krieg vorbei? Das Echo dieser Worte ließ ihr Herz rasen. Ein flüchtiges, aber eindringliches Bild blitzte vor ihrem inneren Auge auf: ein düsterer Blick, breite Schultern, der vertraute Duft einer Verbindung, die sie längst für erloschen gehalten hatte. Sie fuhr kerzengerade hoch, ihr Stuhl kippte um und krachte mit einem dumpfen Knall zu Boden, doch sie hörte nichts mehr um sich herum.

Ihre Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, von dem sie glaubte, es längst verloren zu haben. Die vergangenen Monate hatten tiefe Falten in ihr Gesicht gezeichnet, die Haut eines Gesichts gedehnt, das viel zu jung war, um so viel Müdigkeit zu ertragen. Doch in diesem Moment kehrte die Hoffnung beinahe in ihren früheren Glanz zurück.

- "Ist das... wahr?", hauchte sie, während sich ihre Hände um die Kante des Schreibtisches krallten.

Levi antwortete seltsamerweise nicht. Er zog einen Umschlag mit dem Stirnsiegel aus seiner Jacke und reichte ihn ihr mit fast feierlicher Würde. Addison nahm ihn entgegen und riss ihn auf. Die Worte tanzten vor ihren Augen: Sieg. Rückzug der Vampire. Und ... Zions Rückkehr.

Einen Moment lang erstarrte sie, ihre Finger streichelten mechanisch das Wort „zurück". Ein zitternder Atemzug entwich ihren Lippen.

- Er kommt nach Hause... mein Partner kommt nach Hause, murmelte sie.

Drei lange Jahre hatte sie die Last des Rudels allein getragen, Spott und herablassende Blicke ertragen. Luna, machtlos, ohne Wolf, unfähig sich zu verwandeln. Selbst ein Omega genoss mehr Respekt als sie. Und er ... er war noch in derselben Nacht gegangen, in der sie gezeichnet wurden, ohne auch nur zu versuchen, sie kennenzulernen. Eine arrangierte Ehe, ein kaltes Bündnis; er hatte sein Desinteresse nie verheimlicht.

Doch trotz der Verlassenheit war es ihr nicht gelungen, die Verbindung zu lösen. Ein Teil von ihr hoffte, dass bei ihrer ersten persönlichen Begegnung das Eis brechen würde, dass sie eine gemeinsame Basis fänden, um das zu reparieren, was schon vor seiner Geburt zerbrochen war.

- „Levi, wir werden einen Empfang veranstalten, der einem Gewinner würdig ist!", verkündete sie mit lebhafter Stimme.

Ohne zu zögern, ging er hinaus, um die Bediensteten zu holen. Addison verließ derweil eilig, fast rennend, das Büro. Falls die Nachricht angekommen war, konnten sie nicht mehr weit sein. Sie wollte dabei sein, an vorderster Front, wenn ihr Alpha die Schwelle überschritt.

Am Eingang des Rudels hatte sich bereits die Menge versammelt. Das Wiedersehen würde von Jubel und Tränen begleitet sein. Addison schlich sich nach vorn und suchte nach der ersten vertrauten Gestalt. Blitzschnell stieg in der Ferne eine Staubwolke auf: Ein Wolfsrudel näherte sich ihnen. Ihr Herz machte einen Sprung; die Verbindung zwischen ihr und Zion vibrierte, kraftvoll.

Sie hob die Hand ... und erstarrte. Auf dem Rücken des großen schwarzen Wolfes wehte eine helle Haarsträhne im Wind. Zarte Hände klammerten sich an ihn.

- WHO... ?

Addisons Kehle schnürte sich zu. Der Platz hinter dem Rücken eines Alphas, das wusste sie, gehörte nur einer Person: seiner anerkannten Gefährtin. Und die Frau, die da so ritt, trug unter ihrem Kleid die deutliche Wölbung einer fortgeschrittenen Schwangerschaft.

Um sie herum brachen Flüstern aus, scharf wie Klingen:

- Alpha hat seine wahre Gefährtin gefunden... wir werden bald einen Erben haben.

- Sie hat es zumindest verdient, Luna zu sein... und nicht diese unfähige Frau.

Addison blieb aufrecht, jedes Wort wie ein Schlag in die Magengrube. Sie musste lächeln. Sie musste willkommen heißen.

Als Zion schließlich stehen blieb, trat sie vor.

- Willkommen zurück, Alpha Zion.

Er ging an ihr vorbei, als wäre sie unsichtbar. Die Krieger folgten seinem Beispiel und geleiteten die Schwangere bis zur Schwelle der Halle. Dort stieg Zion herab und half der jungen Frau mit bedächtigen, fast zärtlichen Gesten.

Seine tiefe, kalte Stimme hallte durch die Luft:

- Lasst sie gut beschützen. Sie trägt mein Kind. Lasst ihr nichts zustoßen, sonst werdet ihr dafür verantwortlich gemacht.

Dann, in der mentalen Verbindung, vibrierte ein grausamer Blitz:

Kümmert euch gut um sie. Und um meinen Welpen.

Addison spürte, wie etwas in ihr zerbrach. Kein Wort mehr, kein Blick. Er drehte ihr den Rücken zu. Die Menge umringte ihn und die Frau.

Und Addison blieb dort zurück, leer, fremder denn je im Herzen ihres eigenen Rudels.

"Ist das das Unmögliche? Ihren Hass zu brechen? Endlich akzeptiert zu werden? Oder bin ich dazu verdammt, die Last ihrer Verachtung allein zu tragen?"

Ihre Brust schnürte sich zusammen. Sie wollte weinen. Aber es kam nichts.

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