Mein Alpha hat mich wegen meiner eigenen Schwester zurückgewiesen.

Mein Alpha hat mich wegen meiner eigenen Schwester zurückgewiesen.

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Kapitel

Amy wuchs im edlen Schatten des Goldblade-Rudels auf, als Tochter des Betas, loyal bis zur Selbstaufgabe, überzeugt davon, dass das Schicksal ihre Hingabe eines Tages belohnen würde. Als das heilige Band sie schließlich zur Gefährtin des zukünftigen Alphas bestimmt, glaubt sie, die Gewissheit einer uralten Liebe zu berühren, besiegelt von der Mondgöttin selbst. Doch die Ekstase einer Nacht wird zur Morgendämmerung einer Verurteilung: Vor dem gesamten Rudel entreißt man ihr ihren Rang, ihren Gefährten, ihre Zukunft – zugunsten ihrer eigenen Schwester, die das Kind des Erben in sich trägt. Unter den kalten Blicken jener, die sich auf ihre Pflicht berufen, um den Verrat zu rechtfertigen, lernt Amy, dass das Schicksal verleugnet, ausgehandelt, mit Füßen getreten werden kann. Sie bleibt aufrecht stehen, während man sie enteignet, senkt den Kopf, während man sie demütigt, besiegelt mit eigenen Händen die Einladungen zur Hochzeit des Mannes, der sie erwählt hat ... und dann verließ. „Du wurdest nicht für das Rudel geopfert, Peter. Ich bin es, die du geopfert hast." Im einsamen Grollen eines Wasserfalls erstarrt etwas in ihr, zerbricht, verwandelt sich. Denn die Zurückweisung einer vorherbestimmten Gefährtin bleibt niemals ohne Konsequenzen ... und eines Tages wird das Rudel den Preis dafür erkennen, dass es diejenige gebrochen hat, die von der Göttin auserwählt wurde.

Mein Alpha hat mich wegen meiner eigenen Schwester zurückgewiesen. Chapter 1 Kapitel 1

Amy klopfte leise an, bevor sie eintrat, und schloss die Tür vorsichtig hinter sich. Ihr Herz schien zu groß für ihre Brust, angeschwollen von einer so intensiven Freude, dass ihr beinahe schwindelig wurde. Jeder ihrer Schritte verriet ihre leuchtende Ungeduld, und das Lächeln, das ihr Gesicht erhellte, schien unmöglich zu bändigen. Sie strahlte ein reines Glück aus, als würde ein inneres Licht jeden Schatten um sie herum vertreiben.

Im Raum befanden sich die einflussreichsten Mitglieder des Goldblade-Rudels. Im Zentrum dominierte Alpha Oswald allein durch seine Präsenz die Versammlung. Er musste seine Stimme nicht erheben, um respektiert zu werden; ein einziger Blick genügte, um seine natürliche Autorität zu unterstreichen. An seiner Seite verkörperte Luna Beatrice eine ruhige Eleganz. Ihre Sanftheit war nur scheinbar: Hinter ihren bedachten Gesten und wohlwollenden Lächeln verbarg sich eine unerschütterliche Stärke.

Amys Blick glitt zu ihren Eltern. Ihr Vater, Beta Richard, stand aufrecht, ganz der Alte, stolz und standhaft wie ein Fels. Ihre Mutter, Lucille, verströmte eine tröstliche Wärme, die den ganzen Raum zu erfüllen schien. Etwas weiter entfernt beobachtete ihre Schwester Kathy die Szene, die Augen glänzend vor fiebriger Neugier.

Dann sah sie ihn.

Peter.

Ihr bestimmter Gefährte.

Derjenige, der mit nur einem Blick ihr ganzes Leben verändert hatte. Derjenige, der eines Tages die Last der Führung als Alpha tragen würde.

Bei dieser Erinnerung geriet ihr Atem ins Stocken. Noch am Vortag, während der Feier zu seiner Rückkehr, hatte sich ihre Verbindung offenbart. Nach zwei Jahren an der Alpha-Akademie, wo er seine Stärke verfeinert und die Kunst des Führens erlernt hatte, war Peter verwandelt zurückgekehrt – imposanter, selbstsicherer. Doch als sich ihre Blicke inmitten der Menge trafen, hatte alles andere aufgehört zu existieren.

Sie erinnerte sich mit beinahe schmerzlicher Klarheit an diesen Moment. Die Welt war verschwunden, verschlungen von einer heiligen Stille. Es gab nur noch sie beide, zueinander hingezogen von einer uralten, unwiderlegbaren Kraft. Eine glühende Wärme war durch ihre Adern geströmt, eine absolute Gewissheit hatte ihre Seele durchdrungen: Sie gehörte ihm, und er war der ihre.

Dieses Gefühl hatte keinen Namen. Es ging über bloße Freude hinaus, sogar über Liebe. Es war, als hätte sie endlich das fehlende Stück eines unsichtbaren Puzzles gefunden.

Ihre Wölfin hatte in ihr gejubelt, beinahe an ihrer Brust gekratzt, um sie zu ihm zu treiben. Sie wollte ihn berühren, ihn markieren, sich in seinem Duft verlieren. Und als Peter ihren Blick erwiderte, wusste sie, dass er dieselbe brennende Welle empfand.

Der zukünftige Alpha. Ihre Seelenverwandtschaft.

Nun, in diesem Raum, umgeben von ihrer Familie und ihren Anführern, spürte Amy noch immer die Schwingung der Verbindung zwischen ihnen. Sie pulsierte wie ein unsichtbarer Faden, stark und unzerstörbar. Es war nicht nur Glück. Es war das Schicksal, das sich erfüllte.

Die Liebe auf den ersten Blick, die instinktive Besitzergreifung, der wilde Beschützerinstinkt, die Explosion der Freude. Ihre Wölfin heulte innerlich, nicht vor Schmerz, sondern vor Triumph, denjenigen gefunden zu haben, für den sie geschaffen worden war. Ein einziger Wolf für sie. Nur einer, und kein anderer.

Peter trat auf sie zu. Mit jedem Schritt beschleunigte sich ihr Herzschlag. Sein Duft umhüllte sie bereits, intensiv und betörend, weckte in ihr ein Verlangen, das sie nie zuvor gekannt hatte. Ihre Wölfin bebte vor Ungeduld.

Ohne weiter nachzudenken, warf Amy sich gegen ihn. Ihre Lippen fanden die seinen mit einer Dringlichkeit, die sie nicht zu verbergen versuchte. Ein Stromstoß durchfuhr ihren ganzen Körper und ließ sie beinahe erzittern.

„Mein Gefährte...", flüsterte sie mit bebender Stimme. „Meiner."

Peters Augen verdunkelten sich mit neuer Intensität.

„Meine Seelengefährtin", antwortete er mit tiefer Stimme. „Wir müssen reden... woanders."

Doch sie brauchte keine Erklärung. Sie wäre ihm überallhin gefolgt. Seit ihrer Kindheit hatte sie sich diesen Moment ausgemalt, sich geschworen, alles, was sie war, demjenigen zu geben, den das Schicksal für sie bestimmt hatte. Dass er der Erbe des Alpha-Ranges war, stärkte ihre Entschlossenheit nur noch: Sie würde die Luna werden, die er brauchte.

Als sie sich in Peters Zimmer wiederfanden, schien die Luft dichter, elektrisch aufgeladen. Noch bevor er ein Wort sagen konnte, ergriff Amy erneut seine Lippen, diesmal noch kühner. Sie empfand keine Scham. Er war der ihre.

Ihre Küsse wurden intensiver, zuerst langsam, dann gierig. Ihre Hände schienen zu handeln, ohne auf die Erlaubnis ihrer Gedanken zu warten. Er zog sie an sich, seine Lippen glitten ihren Hals hinab und hinterließen brennende Spuren auf ihrer Haut. Sie keuchte, ihre Finger krallten sich in den Stoff seines Hemdes.

Man hatte ihr immer gesagt, dass männliche Wölfe, besonders jene, die dazu bestimmt waren, Alpha zu werden, zutiefst besitzergreifend waren. Sie beanspruchten ihre Gefährtin ohne Zögern. Amy wollte, dass er wusste, dass er der einzige Mann in ihrem Leben war.

Seine Berührungen wurden bestimmter. Er führte sie zum Bett und ließ sie sanft, aber entschlossen zurücksinken. Ihre Lippen fanden sich erneut, tiefer, fordernder. Ihr Kleid verschwand nach und nach, achtlos auf den Boden geworfen.

Peters Lippen erkundeten ihre Haut, wanderten langsam tiefer und zeichneten eine glühende Spur über ihre Brust. Seine Hände setzten ihre Entdeckungsreise fort und weckten in ihr unbekannte Empfindungen. Sie entdeckte ihren eigenen Körper durch ihn. Ihre Finger glitten über seinen Oberkörper, spürten die Festigkeit seiner Muskeln, die Kraft, die unter seiner Haut vibrierte.

Als er sie intimer berührte, überrollte sie eine Welle. Sie war noch nie so berührt worden, und doch fühlte es sich natürlich an, selbstverständlich. Als hätte ihr Körper immer gewusst, dass er auf ihn gewartet hatte.

„Hast du dich für mich aufbewahrt?", fragte er mit vor Verlangen dunkler Stimme.

Sie hielt seinem Blick stand, trotz des Sturms in ihr.

„Ja. Nur für dich. Ich gehöre dir."

Ein tiefes Knurren entrang sich seiner Kehle.

„Du gehörst mir."

„Für immer."

Diese Worte schienen die Zurückhaltung zu zerbrechen, die er noch aufrechtzuerhalten versuchte. Er küsste sie mit neuer Intensität, als wollte er dieses Versprechen besiegeln. Seine Lippen wanderten tiefer, verweilten auf jedem Zentimeter ihrer Haut und entfachten in ihr ein unstillbares Feuer. Als er sie vollständig kostete, bäumte sie sich auf, überwältigt vom Gefühl.

Seine Finger führten sie präzise, lenkten sie zu einer wachsenden, kaum erträglichen Empfindung.

„Lass dich gehen", hauchte er. „Gib mir alles."

Sie ließ los.

Das Vergnügen durchströmte sie mit einer Kraft, die sie sich nie hätte vorstellen können. Ihr Schrei vermischte sich mit seinem Namen.

Er ließ ihr kaum Zeit zum Atemholen. In einer fließenden Bewegung drehte er sie und vereinte sich mit ihr. Das Eindringen ließ sie aufkeuchen, doch fast sofort erfüllte sie ein Gefühl der Vollständigkeit. Als wäre eine Leere endlich ausgefüllt worden.

„Verzeih mir, ich kann nicht mehr warten", murmelte er.

„Ich gehöre dir", antwortete sie mit zitternder, aber fester Stimme. „Wir sind es."

Ihre Blicke hielten einander fest. Er las darin absolutes Vertrauen, eine Hingabe, die nicht aus Schwäche geboren war, sondern aus der Stärke ihres Bandes.

Das Band vibrierte zwischen ihnen, zog sich um sein Herz wie Ketten, vom Schicksal geschmiedet. Er hatte von diesem Moment geträumt. Sie so zu spüren, offen und bereit, entfachte in ihm ein beinahe wildes Verlangen.

Ihre Körper fanden einen gemeinsamen, instinktiven Rhythmus. Jede Bewegung vertiefte ihre Vereinigung, machte sie noch realer. Er gab sich ihr ohne Vorbehalt hin, und sie nahm ihn mit derselben Intensität auf.

Die Geräusche, die den Raum erfüllten, gingen über bloße körperliche Leidenschaft hinaus. Es war die rohe Sprache zweier endlich vereinter Seelen. Ihre Seufzer, seine Knurrlaute, das rasende Schlagen ihrer Herzen bildeten eine einzigartige Melodie.

Amy klammerte sich an ihn, überwältigt von Emotion und Lust zugleich. Jede Bewegung ließ Funken durch ihre Adern jagen. Sie hatte das Gefühl, innerlich zu explodieren, so vollkommen war dieses Empfinden.

„Peter...", hauchte sie, Tränen in den Augen. „Du bist alles für mich. Mein Gefährte. Mein Alpha."

Ihre Worte brachten ihn an den Rand des Kontrollverlusts. Er ergriff ihre Lippen, hielt sie fest, als fürchte er, man könnte sie ihm entreißen. Niemand würde sie trennen.

Sie verloren sich vollständig in der Wärme ihrer Vereinigung und besiegelten mit ihren Körpern, was das Schicksal bestimmt hatte.

Doch irgendwo in einer stillen Ecke der Zukunft wartete ein Schatten. Wenn jemand, der Amy tief verbunden war, sich zwischen sie stellen würde, würde sie erkennen, dass diese Nacht, so intensiv sie auch gewesen war, bereits die Anfänge eines Fehlers in sich trug.

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1

Chapter 1 Kapitel 1

Heute um00:08

2

Chapter 2 Kapitel 2

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3

Chapter 3 Kapitel 3

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4

Chapter 4 Kapitel 4

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5

Chapter 5 Kapitel 5

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6

Chapter 6 Kapitel 6

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Chapter 7 Kapitel 7

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Chapter 8 Kapitel 8

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Chapter 9 Kapitel 9

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Chapter 10 Kapitel 10

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Chapter 11 Kapitel 11

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Chapter 12 Kapitel 12

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Chapter 13 Kapitel 13

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Chapter 14 Kapitel 14

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Chapter 20 Kapitel 20

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Chapter 21 Kapitel 21

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Chapter 22 kapitel 22

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Chapter 23 Kapitel 23

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Chapter 24 Kapitel 24

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Chapter 25 Kapitel 25

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Chapter 26 Kapitel 26

Heute um23:22

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Chapter 27 Kapitel 27

Heute um23:23

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Chapter 28 Kapitel 28

Heute um23:25

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Chapter 29 Kapitel 29

Heute um23:26

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Chapter 30 Kapitel 30

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