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Thea Dawson hatte gerade erfahren, dass sie schwanger gewesen war.
Als sie das Krankenhaus verließ, konnte sie ihre Aufregung kaum zügeln, während sie die Testergebnisse umklammerte und sich beeilte, ihren Ehemann Jerred Willis anzurufen.
„Jerred ...“ Ihre Stimme zitterte und ihre Handflächen waren feucht gegen das Papier in ihrer Hand. „I-Ich muss dir etwas sagen.“
Am anderen Ende der Leitung trug Jerreds Antwort eine unerwartete Kälte in sich: „Interessant. Ich habe dir auch etwas zu sagen. Sei auf jeden Fall um sieben zu Hause.“
Bevor Thea antworten konnte, war die Leitung tot und ließ sie mit dem monotonen Summen in ihrem Ohr zurück.
Eine Enge breitete sich in ihrer Brust aus.
Etwas an Jerreds Stimme stimmte nicht, sie war weitaus kälter als gewöhnlich.
Sie holte tief Luft, um sich zu beruhigen, und klopfte sich auf die Wangen, wobei sie sich ein kleines Lächeln abrang. Sie ermahnte sich, nicht zu viel hineinzuinterpretieren.
Jerred war der Geschäftsführer von Braptins größtem multinationalen Unternehmen, daher musste ihn das Gewicht des ständigen Arbeitsdrucks immer wieder frustrieren. Sein kalter Ton bedeutete nicht unbedingt, dass er verärgert über sie war.
Als die Uhr sieben schlug, saß Thea bereits am perfekt gedeckten Esstisch, ihre Augen wanderten zu ihrer Armbanduhr, während sich jede Minute dahinzog.
In dem Wunsch, das zu lindern, was sie sich als einen zermürbenden Tag für Jerred vorstellte, hatte sie sorgfältig alle seine Lieblingsgerichte zubereitet.
Doch zu ihrer Überraschung kam der Mann, der sich seiner Pünktlichkeit rühmte, heute zu spät.
Eine Stunde später öffnete sich endlich die Haustür.
Jerred trat ein, seine Präsenz füllte den Raum sofort mit Autorität. Die Abendkälte hing noch an seinem Mantel, als er ihn abstreifte und der wartenden Dienerin reichte.
Mit einem sanften und einladenden Lächeln stand Thea schnell auf. „Was hat dich so spät beschäftigt?“
„Ich wurde durch etwas aufgehalten“, antwortete er knapp.
Mit einer Mappe in der Hand bewegte er sich zum Tisch, sein Gang war beherrscht. Dann ließ er sich auf einen Stuhl nieder und hielt die Beine mit lässiger Eleganz übereinandergeschlagen. „Du sagtest, du wolltest mit mir sprechen?“
Seine unlesbaren Augen verweilten kalt und forschend auf Thea, während das unberührte Essen zwischen ihnen stand. Seine Stimme war kalt, als er begann: „Nur zu, sag es.“
Seine eisige Art ließ ihre Finger sich gegen ihren Schoß krümmen, und die Nachricht von ihrer Schwangerschaft blieb ihr im Hals stecken.
Ihre Lippen zuckten zu einem gezwungenen Lächeln. „Du hast auch gesagt, dass du mir etwas mitteilen wolltest. Warum fängst du nicht zuerst an?“
Lange antwortete er nicht. Sein Blick blieb auf sie gerichtet, wirkte unverwandt und erdrückend. Dann sagte er mit langsamer und bedächtiger Stimme: „Jaylynn ist zurück.“
Thea fühlte, wie diese Worte wie eine eisige Flut über sie hereinbrachen und sie fassungslos zurückließen.
Diese Jaylynn, die er erwähnte, war niemand anderes als ihre Cousine Jaylynn Dawson.
Jaylynn war zusammen mit Jerred aufgewachsen, ihre tiefe Verbindung wurde seit der Kindheit geschmiedet.
Vor einem Jahr war Jaylynn diejenige gewesen, die dazu bestimmt war, Jerreds Braut zu werden.
Aber aus unbekannten Gründen war Jaylynn in der Nacht vor der Hochzeit verschwunden.
Um beide Familien vor dem Skandal zu bewahren, hatte die Familie Dawson Thea aus ihrem ruhigen Landleben gezerrt und sie stattdessen in Jerreds Arme gestoßen.
Thea hatte immer gewusst, dass Jerreds Herz jemand anderem gehörte. Sie hatte stets geahnt, dass eines Tages von ihr erwartet werden würde, zur Seite zu treten, sobald Jaylynn zurückkehrte.
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