it Brunhild Hochzeit machte, und wie Sieg
ten sie und nahmen sich keine Zeit zur Rast, bis Worms vor ihnen aufstieg, die sch?ne Stadt. Da lief das Volk zusammen, sie zu befragen, aber sie sprengten mit lustigen
ild, der stolzen Fürstin. ?So aber bittet und gebietet K?nig Gunther,? schlo? der Bote, der vor den anderen das Wort führte: ?Die Hochzeit m?chtet Ihr richten in Eile und nicht sparen mit Gold und Gew?ndern und k?stlicher Tafelzier, und Einladungen m?chtet Ihr ergehen lassen
ied so treu gewesen war. Gernot und Geiselher aber eilten, ihres Bruders Gunther Wünsche zu erfüllen, und
hein, den rosigen Lachs und den fetten Aal. Herr Rumold rumorte in der Küche und verteilte in wenigen Tagen mehr Ohrfeigen an die tanzenden Küchenjungen als sonst in einem Jahre. Herr Hunold kam kaum noch aus dem Keller zum Vorschein, und sein Heldenantlitz wurde von ernsten Weinproben r?ter als der purpurne Burgunder im Fa?. Herr Sindold, der Herold, lief Tag und
Siegmund und die K?nigin Siegelinde, Siegfrieds betagte Eltern, denen er Kunde geschickt hatte schon von der Küste aus. Und aus dem Walde kam Mime, der Schmied, auf
Hafen br?chten. Hochgemut stand K?nig Gunther an Bord, die Krone auf dem Kopf, und neben ihm stand Brunhild in nachtdunkler Sc
schalmeiten! Hei, wie die Ritter mit Schwert und Speer die Schilde sc
selher und der lieblichen Kriemhild, und sie alle begrü?ten Brunhild mit Ku? und Umarmung. Siegfried aber trat zu Gunther und mahnte ihn leise an die Erfüllung se
in Weib zu werden, du Liebliche, wenn ich dir sag
te er sie seinen Eltern zu, die sich über die Ma?en der lieblichen Schwiegertochter freuten, und rief Mime herbei und
icht die Menge der G?ste und des feiernden Volkes, das die Kirchenstufen besetzt hielt und den weiten Platz. Und die Glocken sangen und jubili
en gegenüber, auf gleich hohen Thronsesseln, sa?en Siegfried und Kri
Speise und Trank. Ungern gewahrte K?nig Gunther das düstere Wesen des gelie
runhild ver?chtlich, ?da ich sehen
er K?nig der Burgunden hat des Stolzes
r gut genug befunden wird, eines Dienstmannes Eheweib zu werden? N
r hat mir gro?e Dienste getan. Frage nich
blieb trotzig
da? du ihn so verschwenderisch belohnst, und mir soll es verborgen werden.
nis w?re und nur Siegfrieds Treue und Tapferkeit so hohen Lohn erf
leiten, und Brunhild schritt hochmütig an der Seite ihres Gemahls. Und ohne
rtlichkeit streicheln, ?nun verscheuche die
n heraus: ?Rühr' mich nicht a
. Sie aber sprang jach aus dem Bette auf, befreite sich mit hartem Sto? von ihm, umspann mit einer Hand seine beiden Handg
heldischem Sprung in Panzer und Waffen? Da steckt mir ein Geheimnis hinter, und ich will es wissen
unwürdigen Haft, und schwur hoch und teuer, nur die
Held. Und morgen nacht h?nge ich dich wieder an den Pfo
u Bett, streckte die sch?nen
nd als sie ihn am Morgen l?ste, schmerzten ihn alle Knochen im Leibe, so d
er Nacht. ?Was soll ich tun?? fragte er und knirschte mit den Z?hnen. ?Ich werde zum Gesp
gann Siegfried nach einigem
hn mir, und sei er, wie er sei: ich will es
Stündlein fehle. Wenn Ihr das Schlafgemach betretet, bin ich schon, wohl verborgen, dort. L?scht gleich das Licht und zieht Euch in de
zen K?nige der Vorschlag. Aber die
en Wandschirm stand er und wartete. Und K?nig Gunther erschien frühzeitig mit sein
tete Brunhild und legte sich zu Bett. ?Nahe mir nur m
r dem Schirm hervor, und Gun
runhild aber sprang aus dem Bette heraus, da? der Boden dr?h
opf zerschellt.? Aber er sprach kein Wort, damit seine St
erwegene Frau. ?Warte, so werde ich di
ft den Halt zu verlieren. So rangen sie mit keuchendem Atem in der Dunkelheit und warfen sich an den W?nden hin, da? es dem angstvoll lausche
che Kr?fte und entfesselte seinen Grimm. Hatte er bisher immer noch die Frau und K?nigin in Brunhild geschont, so griff er jetzt eiserner zu. Mit klammernden F?usten packte er sie um den Leib, schwang sie mit stürmender
zu bitten un
n für mein ganzes Leben. Denn nun verspürte ich es wohl von Euren Schl
st als Verlobungsring geschenkt hatte, und er zog ihn ihr leise ab und steckte
ther, der Brunhilds demütige Worte vernommen hatte, kam lautlos herbei u
e Liebe schenkte, fielen alle heldischen Kr?fte für immer von i
ammer kam. Als er nun das eigene eheliche Schlafgemach erreichte, hatte der Ringkampf mit K?nig Gunthers Frau doch l?nger gedauert, als er vorher vermutet
heiter und sah, da? sie geweint hatte. Liebevoll beugt
age sind wir verheiratet, und schon bin ich dir zur Langwei
erz?hlte ihr, da? K?nig Gunther seiner noch b
gewesen auf der Meerfahrt gen Island und aus Gründen klugsorgender Freundschaft. Das ist vor
gedachte der hei?en Stunde, aus d
Hand. Und als sie seine Hand berührte, fühlte sie den fremden Ring an Siegfrieds Fing
ch sah ihn selber an ihrer Hand. Ihretwegen hast du mich weinend warten lassen,
erbla?tes Gesicht und warf si
wu?te er ihr zu sagen, doch sie schüttelte nur den Kopf und schluchzte
erz zu lindern und die Tr?nen zu trocknen,
ill ich dir denn alles berichten und auf die Verschwiegenheit meines lieben We
nig Gunther entbrannte nach ihr. Ich aber hatte dich gesehen, meine wunderliebliche Kriemhild, und kein anderes Bild hatte mehr in meinem Herzen Raum. Um dich zu gewinnen, führte ich selber den K?nig nach Island, nur um deinetwillen, weil Gunther dich mir zum Lohne verhie?, ging ich als sein Dienstmann in seinem Gefolge, denn nimmermehr h?tte Brunhild ihn angeschaut, h?tte ich als gleichberechtigter Recke neben
rust ging hoch, als ihr Herz von so unabl?ssiger Liebe erfuhr. Aber an Siegfrieds Hand funkelte h?misch der Ring, und s
Gunthers Not um das Weib, von Gunthe
r?t Kriemhild
an anderer Unglück vorübergeht. Darum war ich bei Gunther in dieser Nacht und b?ndigte ihm in der Dunkelheit seine wilde Genossin also, da? sie nicht anders vermeint, als es sei Gunthers Kraft gewesen, dem sie jetzt z?rtlich und in Lie
emhild, umhalste ihn und barg
de, und er nahm den Ring von seinem Fin
Brunhild es nicht sieht. Damit sie nie erf?hrt, da?
Kriemhilds Besitz, und der Fl
bezwingliche Heldenjungfrau. Und es war ihr arg, da? Siegfried sie als demütige Frau eines andern Mannes sah, denn so
n zu sich und be
lt für mich geben als die Gr??e meines K?nigshauses. Wer dein Feind ist,
r, und der finstere Ein?ugige beugt
ten sie Siegfrieds Untergang und bes
noch zu Worms weilte, und er belauschte der beiden hei
nd hatten den Helden gebeten, heimzukommen und die Regierung zu übernehmen. Und ein Bote erschien
e Degen in der Schlacht, sondern auch als der ritterlichste Mann dem Wehrlosen gegenüber von K?nig Lüdeger befunden wurdest, so will er dir, wen
reich ein rit
t und reine Gesinnung. Doch die Sorge wurde noch m?chtiger in ihm, und er riet dem Helden mit bittenden Worten: ?Sprich zu keinem an Gunthers Hofe von Lüdegers hochherzigem Geschenk. Brunhild und Hagen
ungenrittern, sich in der Stille bereit zu halten. Und in der n?chsten Nacht ritten Siegfried mit Kri
e am Morgen die Herberge leer